Akai 635D

Akai 635D

Bandmaschine Erfahrungsbericht / Test:

Habe ich schon erwähnt, dass ich absolut auf Bandmaschinen abfahre? Wenn nicht, dann wisst Ihr es jetzt. Meine neuste Errungenschaft ist die 635 D von Akai. Die Qualität älterer Akai Bandmaschinen dürfte hinlänglich bekannt sein. Mal abgesehen davon, dass nur beste Materialien verwendet wurden, sind die Tonköpfe aus einer Glaslegierung und nahezu unverwüstlich. Deshalb blicke ich bei einer Anschaffung älterer Akai Spulengeräte immer gelassen entgegen. Wobei auch die natürlich immer mal wieder einige Wehwechen haben.

Eine gute Seite die eine Menge an Tipps bereitstellt ist zum Beispiel folgender Homepage: Tonbandhobby

Wie erwartet hatte mein Akai selbstverständlich auch das typische Verzerren nach der Reverseumschaltung. Aber dank Tonbandhobby konnte die Fehlerquelle schnell lokalisiert und damit auch behoben werden. Nun konnte das Vergnügen losgehen.

Der Anblick ist natürlich ein Traum: wie sich die großen Spulen drehen, ach da könnte ich Stunden zuschauen. Es hat eine hypnotisierende Wirkung auf mich. Aber auch klanglich kann man der 635D eine fesselnde Wirkung zuschreiben. Super Dynamisch und absolut Analog! Eine wirklich hervorragende Bandmaschine die für den gehandelten Preis als Schnäppchen anzusehen ist. Wenn man allerdings mehr Geld zur Verfügung hat, kann man gerne auf größere Modelle zurück greifen, unter Anderen die 747.

Technische Daten:

  • Gewicht: 21 Kilo
  • Masse: 430 x 483 x 256
  • max. Spulendurchmesser: 26,5 cm
  • Antrieb: 3 Motoren
  • Köpfe: 6
  • Spuren: 4
  • Bandgeschwindigkeiten: 9,5 und 19 cm/s
  • Gleichlaufschwankungen: bei 9,5 cm/s: < 0,03% bei 19 cm/s: < 0,04%
  • Tonhöhenschwankungen: ± 0,6%
  • Gesamtfrequenzgang: bei 9,5 cm/s: 30 – 21.000 Hz bei 19 cm/s : 30 – 25.000 Hz
  • Fremdspannungsabstand: > 62 dB
  • Klirrfaktor: < 0,5% (1 kHz)
  • Löschdämpfung: bei 19 cm/sec: > 70 dB
  • Vormagnetisierungs- und Löschfrequenz: 100 kHz