Opera Seconda

Opera Seconda

Opera Seconda Standlautsprecher Erfahrungsbericht / Test:

Ein guter Bekannter von mir ist schon seit einiger Zeit, eigentlich so lange ich Ihn kenne, auf der Suche nach passenden Lautsprecher für seine vier Wände. Er hat leider das Problem, dass sein Hörraum eigentlich alles andere als Ideal ist. Fenster so weit das Auge und die Töne reichen. Des Weiteren ist der Hörraum so geschnitten, dass der Bass überall ist nur nicht da, wo es sein sollte. Ich möchte hier nicht wirklich aufzählen welche Marken und Lautsprecher er schon hatte aber es waren zum Teil richig dicke Dinger dabei.

Eines schönen Tags erfuhr der Rainer das mein Kumpel mit seinem Sprinter dabei ist, mir eine Anlage aus Düsseldorf abzuholen. Er nutze die Gelegenheit und bestellte von einem HiFi- Händler aus Essen einpaar wunderschöne Opera Seconda. Als die Tröten dann bei Ihm waren muss sofort ein Hörtest folgen. Also Verstärkung bot sich sein Onkyo Kombi aus 5000R, 3000R und 7000R an. Alles feine Geräte, keine Frage. Die ersten Töne verdeutlichten es, die Secondas sind perfekt für seinen Hörraum! Der Bass erreicht ohne weitere Tunnigmassnahmen den Hörplatz und verschwindet zum Glück nicht im Gästezimmer! Allerdings stellte sich eine Unzufriedenheit dennoch ein, denn die Räumlichkeit war nicht das was er unbedingt haben wollte nachdem er meine Jeff Rowland Concentra an den Operas gehört hat. Kurzer Hand entschied er sich, die Operas gegen meinen Jeff Rowland einzutauschen. Keine Angst, logischerweise hat er sich wieder einpaar Operas in neu bestellt und kann sich zu den glücklichen Zählen einen super hochwertigen Verstärker und ein Paar tolle Lautsprecher sein eigen zu nennen.

Nun stehen meine Secondas bei mir und müssen sich gegen meine Elan 213 4pi behaupten. Der Vergleich zwischen Elac und Seconda fällt ziemlich schwer. Zumal in allem Disziplinen die Elac einfach zu begeistern weiß. Aber mal von Anfang an. Als Verstärker stand mein Sansui Au X1 seinen Mann und erledigte seine Aufgabe hervorragend. Eine Zeit lang dachte ich, mehr ist nicht möglich, bis ich meinen Yamaha AX 2000 per digital Verbindung und einem Sony CD XA50ES an die Secondas klemmte. Um es kurz zu machen. Der Sansui AU X1, keine Frage ein sau guter Verstärker, musste aber mit Abstand den kürzeren ziehen. Die Secondas waren wie verwandelt. Super Höhen, sehr genaue Bässe und eine Mittenwiedergabe zum träumen! Allerdings konnten die das schon sehr gut mit der X1. Mit der Yamaha nur eben besser.

Jetzt war es an der Zeit einen A/B Vergleich mit meinen Elacs zu machen. Beide Lautsprecher haben Ihre Vorzüge aber keines der schicken Boxen hat ein Nachteil welches zu erwähnen wäre. Vielleicht könnte man bei der Elac ein Punkt abziehen da es aufstellungskritischer als die Opera ist. Die Elan braucht nach hinten min. 70cm Abstand und seitlich sollte nichts störendes da sein. Sonst geht die perfekte Räumlichkeit flöten! Die Aufstellung interessiert die Seconda nicht wirklich. Da es eine geschlossene Box ist, könnte Sie auch direkt zur Wand stehen. Ich habe mich für einen Abstand zur Rückwand auf 40cm festgelegt da ich der Meinung bin, dass solche wunderschönen Lautsprecher nicht direkt an der Wand kleben müssen bzw. sollten.

Die Verarbeitung ist einfach nur göttlich. Die Front und der “Deckel” wurden mit echt Leder überzogen. Das Furniert ist einwandfrei verarbeitet und die Lautsprecherklemmen ist super massiv. Ich Frage mich wie es Opera geschafft hat, die Traumlautsprecher für super günstige 2600 Euro (Np.) an den Mann zu bringen? Bei anderen Herstellern die halb so viel zu Bieten haben, sowohl klanglich als auch qualitativ, werden Preise jenseits der 5000 Euro Marke ausgerufen!  Bravo Opera!

Aber ich muss zugeben, das die Secondas aufgrund Ihrer Optik bei mir den Testsieg gegenüber meinen Elac 213 4pi erringen konnten. Allerdings leider nicht so deutlich, dass ich es für nötig gehalten hätte meine Elacs verkaufen zu müssen.

In diesem Sinne……..