Nikko Alpha 450

Nikko Alpha 450

Nikko Alpha 450 Endstufe Erfahrungsbericht / Test:

 

Die Zeiten als man die großen Dinger aus dem Flohmarkt ziehen konnte, sind schon lange vorbei. Die Nikko Alpha 450 war mein letzter großer Fang und das vor ca. 2 Jahren. Jammern bringt nichts. Wenn allerdings mal was gutes auf meinem Lieblingsflohmarkt auftaucht, dann zu Preisen das man nur noch lachen kann. Wie auch immer…. Im Zeitalter vom iPhone und Co hat sich alles zu unseren ungunsten entwickelt.

Die Alpha 450 sieht meiner Meinung nach klasse aus. Pegelmeter, Rackgriffe sowie der Ein/Ausschaltknopf und die Knöpfe für die Speakerwahl schmücken die Front. Für den Einen oder Anderen schaut`s zu technisch aus aber gerade das finde ich sehr ansprechend. Bei so viel Power im Erscheinungsbild durfte der Blick ins Innere nicht fehlen. Dicke Elkos, Riesen Ringkerntrafo und mächtige Kühlkörper erschlagen einen regelrecht. Aber Moment mal?! Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor? Das hatte ich doch schonmal gesehen und und zwar im Blaupunkt MX 70 Endstufe?!? Und ich dachte immer Yamaha hatte für Blaupunkt produziert? So wie`s ausschaut war eventuell doch Nikko? Hat Nikko auch für Yamaha produziert? Wie auch immer, es wäre sicherlich Interessant das zu erfahren.

Die Optik im Inneren und Äusseren verspricht Leistung und das hält`s auch ein. Die Alpha spielt sehr kräftig, ähnlich Luxman M03, und kontrolliert. Stellenweise mit der “falschen” Vorstufe etwas zu hart. Ich habe gute Erfahrungen mit der Nakamichi CA5II gemacht. Eine besondere Beachtung sollte allerdings auf die Lautsprecher gelegt werden. Die sollten etwas zurückhaltend sein, vorlaute Tröten haben an der tollen Nikko nicht zu suchen.

Selten ist die Endstufe aber falls sie mal auftaucht, hält sich der Anschaffungspreis absolut in Grenzen. Von Daher empfehle ich die Endstufe sehr. In diesem Sinne….