Copyright mackern.de

Cabasse Petrel M3

Cabasse Petrel M III High End Aktivlautsprecher Erfahrungsbericht / Test:

Isch abe gar keine Loudsprechär sondern Cabasse! Würde der Franzose jetzt sagen. Aber ein guter Bekannter würde dem entgegen kontern und meinen: ” Was Cabasse? Die henn doch ka Bass!  Und in der Tat, wenn man einige Cabasse Lautsprecher anschaut bzw. die technischen Daten studiert, könnte man meinem Bekannten sicherlich Recht geben. Aber wann fängt Bass und und wann eben nicht? Für mich bleibt es klar. Wenn ein Lautsprecher es schafft, den Tiefbass bei Nicolas Jaar  Song Columb absolut schwarz und tief wiedergeben kann, dann ist es Bass und nicht das Volumen an für sich. Bassvolumen können auch billige Lautsprecher! Allerdings muss der Verstärker diesen wunderbaren Bass ebenfalls verarbeiten können. Kurz am Rande: Ein T+A R1200R packt diesen tiefen Bass nicht. Nun genug über Bass geschwafelt.

Ich hatte die Petrel mit einem Revox B739 Preceiver einige Tage bei mir und konnte  zunächst mit der Erwartung an die Sache heran, dass ich Basstechnisch abstriche machen muss. Aber gespannt auf die Mitten und Hochtonwiedergabe war ich ohne Zweifel. Denn man liest ja nur positive Berichte im www. Als die Lautsprecher mit der Vorstufe und einem Sony CD P X505ES verbunden war, konnte Diana Krall abermals unter Beweis stellen, wie druckvoll und zart Ihre Stimme sein kann. Und ja Cabasse- Freunde…. Die Petrel hat mich sofort in Ihren Bann gezogen und mit den Eindruck vermittelt, als Stünde Diana leibhaftig vor mir und singt einfach nur für, ganz für mich. So echt und groß- auch bei geringer Lautstärke- können das wirklich nur wenige Lautsprecher, auch aktive! Wenn ich mich an die BM6 erinnere- selbstverständlich auch gute aktive- sind doch deutliche Unterscheide da. Wo eine BM6 super analytisch und hart abgestimmt ist, sprüht die Petrel nur vor Charme aber das in einer sehr transparenten Art und Weise. Die Mitten sind so echt und groß, unglaublich! Ohne Frage, eines der besten aktiven Lautsprecher die ich perönlich kenne, zu mindestens in den Mitten und Höhen.

Der Bass: auch der spielt extrem voluminös und super druckvoll. 40HZ packt es locker (mehr bracht der Jazz Hörer eh nicht) aber den Tiefbass vom Song Columb packt es leider nicht ganz. Es wird zwar wiedergeben aber haut es nicht in die Magengrube. Sicherlich werden einige sich jetzt wundern aber ich schreibe es dennoch. Wer mal eine Marantz PM 14 mit ein Paar Audiodata Echelle 2 gehört hat, der weiß was ich mit Magengrube meine.

Nun die Petrel ist ein fantastischer aktiver Lautsprecher die absolut selten zu bekommen ist. Selbst in Frankreich ist es mittlerweile eine Rarität und soll mit der M3 (MK III) die bessere Petrel sein. Über die Verarbeitung wollte ich eigentlich keine Worte verlieren aber das sollte doch noch erwähnt werden: Perfekt!