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Luxman M12

Luxman M12  Vintage High End Endstufe Erfahrungsbericht / Test:

Lange ist es her als  einen letzten Artikel verfasst habe. Um genau zu sagen Ende 2016! Einige meiner Leser haben mich sicherlich vermisst und fragten sich ob das alles gewesen sein soll? An dieser Stelle möchte ich erwähnt haben, das diese Art von einer Informationsseite als ein Mann(Betrieb) ziemlich zeitaufwendig ist und stellenweise doch sehr an die Substanz geht. Doch wie sagte mal einst mein Vater?: ” Sohn(!) Das was man ausspuckt, leckt man nicht wieder auf!”. Soll so gut wie heißen: ” Stehe zu deinem Wort”. Und so steht es natürlich auch zu meiner Homepage. Ich möchte diese Seite zur einer festen Größe im Bereich Hifi, Highend und Vintage machen. Schon alleine deshalb, weil ich eine Erinnerung zu den Geräten haben will die mich schon mal besuchen durften. Wie die meisten von euch Wissen, versuche ich kaum ohne Werbung auszukommen aber würde mir stellenweise eine finanzielle Unterstützung wünschen. Damit der Wunsch die Seite professioneller zu machen auch erfüllt werden kann.

Genug gejammert kommen wir zu dem hier besprochenen M12 Verstärker von Luxman. Eingefleischte Luxmann Kennern und auch Vintage Liebhaber Wissen, das die Firma eine kleine Laboratory Serie der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt hatte. Darunter eben die M12, C12, B12, L11 (eines meiner Lieblingsverstärker), L10, T12 usw…. Aber wofür steht eigentlich das Laboratory? Ich meine: ein sehr hoher Standard das für Laborzwecke- aufgrund der Stabilität usw.- genutzt werden könnte. Das hat primär mit den klanglichen Eigenschaft kaum etwas zutun. Aber verspricht Qualität bis zum kleinsten Detail. Und tatsächlich: Auch wenn die M12 keine Schönheitspreise gewinnen kann, ist es sehr gut verarbeitet und hinterlässt keinen Raum für Zweifel. Zudem soll die 12 Serie eine limitierte Auflage sein wobei keine Stückzahlen bekannt sind. Aber wenn man die Angebote der letzten Jahre anschaut stellt man schnell fest, das die gar nicht so häufig anzutreffen sind. Kann mich noch gut daran erinnern wie eine M12 für 170 Euro per Auktion den Besitzer gewechselt hatte. Doch für mich was der Ersteigerungsbetrag der Qualität der M12 überhaupt nicht gerecht gewesen. Ich hatte das Glück, die M12 zusammen mit der C12 mein eigen nennen zu dürfen. Meine Erwartungen waren ziemlich hoch gesteckt zumal ich vom L11 ja doch sehr überzeugt bin und eine Vor und End Kombi aus der selben Serie eigentlich klanglich ebenfalls einen gestandenen Mann aus dem Hocker reissen kann. Was mich allerdings sehr gestört hatte, waren die Lautsprecher- Terminals. Wozu man es bei so eine perfekt Konstruktion des Verstärkers auf so hirnrissige Anschlüsse kam, bleibt mir jedenfalls ein Geheimnis.

Klanglich allerdings spielt die Kombi auch gemessen am heutigen Standart absolut perfekt. Meine A2 von AVM hatte in allen Belangen das Nachsehen. Selbst meine NAD S300 musste sich stellenweise eines besseren sich lehren lassen. Vor allen im Bereich der Höhen. Im Basse, konnte der NAD mit seinem Power der Kombi davonziehen. Aber die Kombi ist aus klanglicher Sicht ein Traum. Vor allen der Phonobereich- Luxman typisch- wirklich erste Sahne. Natürlich eine absolute Kaufempfehlung sofern Ihr ein Pärchen findet. In diesem Sinne….

Technische Daten:

  • Power output : 2x 80W (minimum, 8 Ohm, 20Hz…20Khz, 0,006% THD)
  • Rated IM : 0,006% (8 Ohm, 150W output)
  • Frequency response : DC…100Khz (-1dB)
  • S/N ratio : > 110dB (IHF-A ; input shorted)
  • Damping factor : 150 (8 Ohm, 1Khz)
  • Channel separation > 80dB (20Hz…30Khz)
  • Input : 600mV / 20kOhm
  • Protection circuits : DC-drift sensing
  • Overcurrent sensing
  • PC : 320W (8 Ohm, full power)
  • 400VA (CSA rated)
  • Dimensions : 43,6 x 32,8 x 9,5cm
  • Weight : 14,5kg.