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Krell FPB 300

Krell FPB 300 High End Stereoendstufe Erfahrungsbericht / Test:

Krell Werbetext: “Referenzen gibt es viele. Von Japan bis USA ist der Markt an Verstärkern der Superlative kaum überschaubar. Wenn es darum geht, welche Verstärker wirklich Maßstäbe setzten und weiterhin setzen werden, haben wir nur eine Antwort: Krell. Um alleine die Verstärkertechnik der Endstufen zu beschreiben, reicht diese Seite nicht aus. Automatische Biasregelung und transistorgeregeltes Netzteil sind nur zwei Highlights der Krell Verstärker, die bereits mehrere Jahre Standard sind und von der Konkurrenz noch nicht einmal annähernd realisiert wurden. Wenn es um eine klangliche Beschreibung eines Krellverstärkers geht, kann weder hell, noch zu dunkel, noch irgendetwas anderes hevorgehoben werden. Denn Krell-Elektronik spielt das, was sie bekommt, nichts anderes. Das aber mit einer Autorität, wie es nur ein Krell kann.”

Eine Ansage ist dieser Text sicherlich nicht, vielmehr eine sehr selbstbewusste Beschreibung ihrer Verstärker und das sicherlich nicht ohne Grund. Die hier beschriebe FPB (Full Power Balanced) 300 Endstufe Koloss ist im Besitz eines Freundes. Neben dem hier beherbergt der Gute noch die 650M Monoblöcke. Zunächst möchte ich gerne auf das Aussehen eingehen: Für mich keine Schönheit aber sehr mächtig wirkende Endstufe. Schon alleine diese Proportionen lassen die Blicke starr auf den Poweramp richten. Das innere ist typisch opulent Bestückt: Riesen Ringkerntrafo, Kondis, Transistoren soweit das Auge reicht. Es bringt 50 Kilo auf die Waage und macht beim Tragen nur Hifi- Freak Spaß. Auch wenn man später vor Rückenschmerzen auf dem Boden liegt und ganz im Sado Maso Style das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommt. Getestet habe diese hässlich schönen Endverstärker mit einpaar Jam Oriel. Großartiges zum Krell Werbetext von oben kann ich nichts hinzufügen. Es spielt unglaublich neutral und wiedergibt die Musik so, wie es in die Verstärkung eingeschleust wird. Und genau das ist es, was ein Verstärker machen muss. Verstärken und mehr nicht(!) Erst dann,  kommt man meiner Meinung nach der natürlichen Klangwiedergabe näher. Doch wie schon an anderen Stelle erwähnt, sollte man in die Musik auch eintauchen können. Musik muss zum Träumen mitreisen, auf eine andere Eben hieven, erschrecken und trauern lassen. Das geht nicht nur mit Neutralität sondern auch mit etwas “Verfälschung”(!) SO wie als man im Kino sitzt und sich einen Star Wars Film anschaut. Aber meine Wenigkeit steht nun mal total auf Neutralität und deshalb ist diese Krell Maschine zwar nicht schön aber könnte damit für viele Jahre glücklich werden. Denn mit 1200 Watt Sinus an 2 OHM kann diese Endstufe so ziemlich alles antreiben was sich kritischer Lautsprecher schimpft. Aber es zieht auch seine sagenhafte 3000 Watt Max. aus der Steckdose…. Na dann prost Mahlzeit.