Machen wir uns nichts vor: Im Pro-Audio-Bereich sind FIR-Filter schon lange keine Seltenheit mehr. Sie sind der absolute Standard, um große Beschallungssysteme auf Spur zu bringen, Phasen zu linearisieren und riesige Arrays akustisch in den Griff zu kriegen. Erst vor einigen Jahren hat dieses mächtige, rechenintensive Werkzeug endlich auch Einzug in die High-End-Szene gehalten.
Viele von euch verfolgen nun schon seit einer ganzen Weile die Erstellung meines Mackern Physics Lab (MPL). Die ursprüngliche Idee für diesen Beitrag auf mackern.de war eigentlich simpel: Ich wollte ein Werkzeug schaffen, um Räume virtuell zu simulieren. Das Ziel war es festzustellen, wo man Diffusoren und Absorber am intelligentesten platziert, damit die Raumakustik am Ende ein wirklich tolles Ergebnis liefert.
Mal ganz ehrlich unter uns: Wenn ich in Testberichten, auch meine eigenen und älteren Berichte lese, dass ein Lautsprecher eine „wahnsinnige Dynamik“ hat, dann zucke ich innerlich zusammen. Warum? Weil der Begriff im HiFi-Kosmos oft so falsch verwendet wird wie ein viel zu großer Lautsprecher in einem viel kleinen Raum. Wir schmeißen mit Wörtern um uns
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