Für diejenigen unter euch, die noch neu hier sind oder sich fragen, was der ganze Aufriss soll: Die MPL generiert perfekte FIR-Filter und korrigiert dadurch die massiven Zeit- bzw. Phasensauereien – ganz besonders im kritischen Bassbereich. Der entscheidende Clou an der Geschichte ist, dass die Software exakt versteht, woher der Phasenversatz eigentlich kommt. Ist es der Raum, der uns mit seinen fiesen Moden einen Streich spielt? Oder ist es der Lautsprecher selbst, der durch seine Frequenzweiche das Signal zeitlich zerreißt? MPL dröselt das auf, trennt die Spreu vom Weizen und bügelt es phasengenau glatt
Das Ziel dieses Projekts war von Anfang an kompromisslos: Die Erstellung der absolut besten FIR-Filter für die digitale Raum- und Lautsprecherkorrektur. Egal, ob ihr minimalphasige, linearphasige oder komplexe Mixed-Phase-Filter benötigt – die Engine des MPL berechnet Filter, die nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem klanglich überzeugen. Durch extrem präzises Windowing und eine saubere mathematische Grundlage erreichen wir ein makelloses Zeit- und Frequenzverhalten, das störendes Pre-Ringing eliminiert und die Phase exakt dort korrigiert, wo es nötig ist.
Die Mackern Physics Lab (MPL) Engine ist endlich fertig. Ich bewerbe die Software aktuell auf allen Kanälen, die Server glühen – doch plötzlich sehe ich mich einer gigantischen, unsichtbaren Mauer entgegen. In den Kommentarspalten der Foren und auf diversen Social-Media-Plattformen wird angezweifelt, diskutiert und abgewunken. Der Tenor: „Raumkorrektur ist auserzählt. Das maximale Limit ist längst erreicht.“
Ich persönlich kenne keine andere Branche, in der sich so viele grundverschiedene Hörer-Spezies auf derart engem Raum tummeln. Immer wieder muss ich feststellen, dass in diversen WhatsApp-Gruppen, Facebook-Foren und auf Social-Media-Kanälen etliche User steif und fest der Meinung sind, sie wüssten ganz genau, wie man „richtig“ Musik hört. Da fliegen die Thesen wie Handkantenschläge durch den Äther, es wird missioniert, gestritten und ignoriert.
Machen wir uns nichts vor: Die meisten Audio-Systeme da draußen sind akustische Baustellen. Und wie versucht der gemeine HiFi-Jünger diese Baustellen zu flicken? Mit IIR-Filtern. IIR – das ist im Grunde nichts anderes als ein dummer EQ. Ein bisschen mehr Bass hier, ein bisschen weniger Hochton da. Das Problem dabei? Ein IIR-Filter ist wie ein besoffener Chirurg:
Aber Apple weigert sich auf dem Mac konsequent, einen Exklusivmodus für Apple Music anzubieten. Tim Cook und seine Ingenieure interessieren sich einen Dreck für das 1% der Audiophilen. Sie wollen AirPods verkaufen. Das heißt: Apple Music passt die Sample-Rate eures Systems nicht nativ an das Lied an. Wenn ihr Apple Music über BlackHole in den Convolver jagt und das System auf 176.4 kHz steht
Er ist eine faszinierende, wenn auch oft tragikomische Spezies. Sein natürlicher Lebensraum besteht aus armdicken, handgeklöppelten Silberkabeln, die akribisch auf kleinen Holzklötzchen aufgebahrt werden, damit sie sich bloß nicht am Erdmagnetfeld oder der statischen Aufladung des Hochflorteppichs reiben. Wenn man in seiner Gegenwart die Buchstaben D, S und P in exakt dieser Reihenfolge ausspricht, bekommt er sofort Schnappatmung
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