Ich weiß nicht genau, wann das passiert ist, aber nach einer Zeit habe ich mich tatsächlich im Jazz wiedergefunden. Und damit meine ich nicht zwingend das klassische Jazz, was aus den USA kommt und nach den immer gleichen Mustern gestrickt ist. Sondern dieses andere Jazz – fernab der typischen US-Klänge. Es ist dieses atmosphärische, eintauchende Jazz,
In unserer Lieblings-WhatsApp-Gruppe tauschen wir uns bekanntermaßen nicht nur über HiFi-Gedanken und philosophische Ansichten zur klanglichen Wahrheit aus, sondern werfen uns auch regelmäßig Schnäppchen und Musiktipps zu. Schließlich kennt man ja nicht alles und ist als Jäger und Sammler immer froh, etwas Neues zu entdecken. Ich für meinen Teil bin absolut nicht genreabhängig. Bei mir läuft im Grunde alles – außer Heavy Metal.
Jeder von uns trägt manchmal schwere Lasten mit sich herum. Gedanken über das kalte System, in dem wir funktionieren müssen. Über eine Welt, die uns falschen Reichtum verspricht, uns in eine Illusion – eine Art Matrix – zwingt und dabei schleichend unsere Familien, unsere Natur und unsere Menschlichkeit zerstört. Ich habe über Verrat nachgedac
Viele meiner Leser und auch mittlerweile meine Abonnenten auf YouTube haben in letzter Zeit meinen vielleicht etwas außergewöhnlichen Musikgeschmack erkunden können. Meine Idee hinter diesen „Audio Booklets“ ist es ja, nicht immer nur stumpf Geräte in Augenschein zu nehmen, sondern endlich mal das Wesentliche in den Fokus zu rücken: die Musik.
Am ersten und zweiten Weihnachtstag bin ich natürlich damit beschäftigt zu arbeiten. Als eine One Mann Show ist es nicht immer leicht, vor allem dann nicht, wenn das alles so umfangreich ist, wie ich das hier betreibe. Nun, am zweiten Tag des Weihnachten liege ich vor meiner Anlage und entspanne mit Music etwas. Natürlich höre ich mir eine Scheibe von ECM an.
Schon der erste Titel „80 Horses“ pumpt einen so was von weg, das ist der absolute Wahnsinn! Unfassbar, was für eine Explosion gegen Ende dieses Titels abgefeuert wird. Traumhaft! Noch geiler ist es natürlich, wenn die heimische Anlage diese Stimmung nicht nur einfängt, sondern den Zuhörer vollkommen spüren lässt.
Manchmal gibt es diese Momente, da setzt man sich in den Hörsessel, drückt auf Play und merkt nach den ersten Takten: Okay, das hier ist gerade kein Hintergrundgeplänkel für nebenher. Das hier ist ernst. Oder besser gesagt: Das hier ist pure Magie, eingefangen auf einem Tonträger. Die Rede ist von „Touch of Time“, dem aktuellen Geniestreich von Arve Henriksen und dem niederländischen Pianisten Harmen Fraanje.
Neueste Kommentare