Ich persönlich kenne keine andere Branche, in der sich so viele grundverschiedene Hörer-Spezies auf derart engem Raum tummeln. Immer wieder muss ich feststellen, dass in diversen WhatsApp-Gruppen, Facebook-Foren und auf Social-Media-Kanälen etliche User steif und fest der Meinung sind, sie wüssten ganz genau, wie man „richtig“ Musik hört. Da fliegen die Thesen wie Handkantenschläge durch den Äther, es wird missioniert, gestritten und ignoriert.
Machen wir uns nichts vor: Die meisten Audio-Systeme da draußen sind akustische Baustellen. Und wie versucht der gemeine HiFi-Jünger diese Baustellen zu flicken? Mit IIR-Filtern. IIR – das ist im Grunde nichts anderes als ein dummer EQ. Ein bisschen mehr Bass hier, ein bisschen weniger Hochton da. Das Problem dabei? Ein IIR-Filter ist wie ein besoffener Chirurg:
Aber Apple weigert sich auf dem Mac konsequent, einen Exklusivmodus für Apple Music anzubieten. Tim Cook und seine Ingenieure interessieren sich einen Dreck für das 1% der Audiophilen. Sie wollen AirPods verkaufen. Das heißt: Apple Music passt die Sample-Rate eures Systems nicht nativ an das Lied an. Wenn ihr Apple Music über BlackHole in den Convolver jagt und das System auf 176.4 kHz steht
Sind High-End-Streamer-Laufwerke ihren Preis wert? Nun, diese Frage ist aus Sicht eines ITlers relativ einfach zu beantworten. Aber für viele Puristen da draußen ist es schon absolute Gotteslästerung, wenn man diese simple Frage auch nur stellt – geschweige denn ernsthaft beantworten will. In einer WhatsApp-Gruppe, in der ich längere Zeit beheimatet war (und in der mein guter Freund Uli und ich so manches Mal nur noch mit dem Kopf schütteln konnten),
Es begann alles mit einem Ghettoblaster, einer Hip-Hop-Schallplatte und der Holzunterseite eines Bettes. Wer heute die unfassbar räumlichen, dreidimensionalen Klanglandschaften von Yosi Horikawa hört, ahnt meist nicht, wie banal und wunderbar bodenständig diese Karriere im Osaka der Neunzigerjahre ihren Anfang nahm.
Er ist eine faszinierende, wenn auch oft tragikomische Spezies. Sein natürlicher Lebensraum besteht aus armdicken, handgeklöppelten Silberkabeln, die akribisch auf kleinen Holzklötzchen aufgebahrt werden, damit sie sich bloß nicht am Erdmagnetfeld oder der statischen Aufladung des Hochflorteppichs reiben. Wenn man in seiner Gegenwart die Buchstaben D, S und P in exakt dieser Reihenfolge ausspricht, bekommt er sofort Schnappatmung
Machen wir uns nichts vor: Im Pro-Audio-Bereich sind FIR-Filter schon lange keine Seltenheit mehr. Sie sind der absolute Standard, um große Beschallungssysteme auf Spur zu bringen, Phasen zu linearisieren und riesige Arrays akustisch in den Griff zu kriegen. Erst vor einigen Jahren hat dieses mächtige, rechenintensive Werkzeug endlich auch Einzug in die High-End-Szene gehalten.
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