Machen wir uns nichts vor: Im Pro-Audio-Bereich sind FIR-Filter schon lange keine Seltenheit mehr. Sie sind der absolute Standard, um große Beschallungssysteme auf Spur zu bringen, Phasen zu linearisieren und riesige Arrays akustisch in den Griff zu kriegen. Erst vor einigen Jahren hat dieses mächtige, rechenintensive Werkzeug endlich auch Einzug in die High-End-Szene gehalten.
Magico baut Lautsprecher, die das absolute Limit des passiven Lautsprecherbaus markieren. Massive Gehäusekonstruktionen aus Flugzeugaluminium, resonanzfreie Kammern, extrem steife Graphene-/Nano-Tec-Treiber und Beryllium- bzw. Diamant-Hochtöner mit verschwindend geringem Klirr. Wer einen Magico-Lautsprecher auf der Messbank analysiert, sieht sofort das Ziel der Entwickler: einen linealgeraden Frequenzgang auf Achse und ein mustergültig stetiges Abstrahlverhalten (Directivity).
Machen wir uns nichts vor: Wer in der High-End-Szene das Wort „Raumkorrektur“ oder „FIR-Filter“ in den Mund nimmt, denkt meistens in zwei extremen Schubladen. Entweder man redet vom radikalen DIY-Ansatz der Komplettaktivierung, oder man blickt ehrfürchtig auf diese sündhaft teuren, meist aus Frankreich stammenden High-End-Wunderkisten mit ihren auffälligen 3D-Mikrofonen.
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