Moin Leute. Wer sich in High-End-WhatsApp-Gruppen oder einschlägigen Foren rumtreibt, kennt das Spiel: Irgendwann eskaliert die Diskussion. Es geht um phasenrichtige 6-dB-Weichen gegen steilflankige 24-dB-Filter. Es geht um Lautsprecher, die angeblich so „schnell“, „transparent“ und „hochauflösend“ sind, dass sie „gnadenlos die Schwächen deines Raumes aufdecken“.
Vor einigen Wochen passierte etwas, das bei vielen in der HiFi-Szene wohl für blankes Entsetzen sorgen dürfte. Ein mir bekannter Händler hatte ein Paar Pioneer S-1EX im Angebot. Als ich diese Trümmer sah, zögerte ich nicht lange und machte ihm ein Tauschangebot: Meine Sonus Faber Guarneri Memento im direkten Tausch gegen die Pioneer.
Vor einigen Monaten klingelte mein Telefon. Dran war ein Freund aus dem Norden – hi Adam! –, der mich mit der typischen Schnäppchenjäger-Nervosität in der Stimme fragte, ob ich mal eben in meiner Region ein paar Lautsprecher und HiFi-Geräte abholen könnte. Er hatte da gerade was auf Kleinanzeigen geschossen. Wie das so ist, wenn man selbst einen vollen Terminkalender hat: Leider konnte ich nicht so schnell reagieren. Zuerst meinte ich noch zu ihm, er solle den Verkäufer bitten, den Termin auf morgen zu verschieben, dann würde ich das erledigen.
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