Moderne Technik und ihre Preisentwicklung entfernen sich immer weiter von der Realität; oder hat die High-End-Branche doch eher eine alternative Realität? Seit mehreren Jahren lässt sich ein Trend beobachten; HiFi und sogenanntes High End wird immer teurer. Lautsprecher und Verstärker die schnell mal den Preis eines Luxusautos übersteigen. Da kommt bei mir die Frage auf; wer soll sich das noch leisten können.
Jeder möchte einen Lautsprecher mit einem großen Dynamikumfang. Der Lautsprecher muss viel tiefen Bass machen. Aber tue ich mir in einem kleinen Raum wirklich einen Gefallen damit. Die Antwort ist nein! Kommt der Bass aus einer Quelle ist es ungemein schwierig diesen an einen kleinen Raum anzubinden. Tiefe Bassfrequenzen zeichnen sich durch große Wellenlängen aus, der Lautsprecher pumpt sehr viel Energie in meinen Raum.
Nun es liegt auf der Hand; ich bekomme einen Lautsprecher zu einem Preis der gerade noch so zu realisieren ist.Er hat gegenüber seinen jüngeren Artgenossen ein paar konstruktive „Schwächen“ die jedoch dem Aufpreis nicht gerecht werden können.
Im Falle meiner S3 der ersten Generation belief sich der Anschaffungspreis auf 9000€. Dazu bin ich in die Schweiz gefahren und habe diese Lautsprecher ohne sie vorher zu hören abgeholt.Stattliche 78kg bringt
Liest man sich durch die gängigen Foren, bekommt man schnell den Eindruck: Wer heute noch IIR (Infinite Impulse Response) nutzt, lebt klanglich hinterm Mond. FIR (Finite Impulse Response) sei die Erlösung. Phasenlinearität! Perfekte Sprungantwort! Zeitrichtigkeit! Der feuchte Traum eines jeden Messfetischisten, der auf flache Striche am Monitor starrt.
Machen wir uns nichts vor: Wer sich heutzutage durch einschlägige High-End-Audio-Foren wühlt, braucht als Elektrotechniker (bin keiner) wahlweise extrem starke Nerven oder ein verdammt gutes Glas Single Malt, um den Blutdruck zu regulieren. Da wird von sogenannten „Goldohren“ fröhlich doziert,
Moin Leute. Wer sich in High-End-WhatsApp-Gruppen oder einschlägigen Foren rumtreibt, kennt das Spiel: Irgendwann eskaliert die Diskussion. Es geht um phasenrichtige 6-dB-Weichen gegen steilflankige 24-dB-Filter. Es geht um Lautsprecher, die angeblich so „schnell“, „transparent“ und „hochauflösend“ sind, dass sie „gnadenlos die Schwächen deines Raumes aufdecken“.
Wir haben in den ersten beiden Teilen informationstechnisch und elektrotechnisch bewiesen, warum die digitale Integrität eines Audiosignals (TCP/IP, RAM-Puffer, LDO-Spannungsregler) das Eingreifen esoterischer Netzwerk-Switches obsolet macht. Doch die audiophile Szene hält ein letztes, scheinbar schlagkräftiges Argument bereit: „Aber ich höre doch einen Unterschied, wenn ich den Switch tausche! Der Klang ist reproduzierbar anders!“
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