Wir haben in den ersten beiden Teilen informationstechnisch und elektrotechnisch bewiesen, warum die digitale Integrität eines Audiosignals (TCP/IP, RAM-Puffer, LDO-Spannungsregler) das Eingreifen esoterischer Netzwerk-Switches obsolet macht. Doch die audiophile Szene hält ein letztes, scheinbar schlagkräftiges Argument bereit: „Aber ich höre doch einen Unterschied, wenn ich den Switch tausche! Der Klang ist reproduzierbar anders!“
Die High-End-Audio-Welt unterliegt einer hartnäckigen, fast schon peinlichen Fehlinterpretation: Netzwerktechnik wird beharrlich als ein analoges, instabiles Medium missverstanden, das angeblich „Rauschen“ überträgt und daher einer esoterischen „Filterung“ durch völlig überteuerte Hardware bedarf. Diese Sichtweise ignoriert nicht nur die Gesetze der Physik, sondern auch die fundamentale IT-Architektur, die unser gesamtes digitales Zeitalter erst ermöglicht hat
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