Kennt ihr das? Ihr habt euch diese sündhaft teuren Monitore oder die High-End-Standboxen gegönnt, die in den Testberichten als „neutral wie die Schweiz“ gepriesen wurden. Ihr stellt sie auf, dreht den Volume-Knob auf, erwartet den audiophilen Himmel… und was passiert? Untenrum dröhnt es wie in einer Dorf-Disko, und in der Mitte klingt alles irgendwie matschig.
Die 2.8 war zur seiner Zeit das absolute Top of the Line Modell der Serie und hatte – und das ist der heilige Gral für mich – einen Esotar T330D verbaut. Meine Stammleser wissen ganz genau, wie ich auf diesen Hochtöner abfahre. Seit ich die Confidence 5 bei mir stehen habe, hat sich die Geilheit auf diesen Hochtöner nur noch verstärkt. Es gibt einfach nichts Vergleichbares, was diese Seidigkeit und gleichzeitig diese brachiale Auflösung so kombiniert.
Mal ganz ehrlich unter uns: Wenn ich in Testberichten, auch meine eigenen und älteren Berichte lese, dass ein Lautsprecher eine „wahnsinnige Dynamik“ hat, dann zucke ich innerlich zusammen. Warum? Weil der Begriff im HiFi-Kosmos oft so falsch verwendet wird wie ein viel zu großer Lautsprecher in einem viel kleinen Raum. Wir schmeißen mit Wörtern um uns
Der Akustik-Pionier John Stuart Reid (Erfinder des CymaScope) hat zusammen mit Prof. Sungchul Ji von der Rutgers University etwas getan, was im Audio-Bereich eine echte Revolution darstellt. Sie haben frisches menschliches Blut nicht einfach nur beobachtet, sondern im Labor gezielt unter akustischen Beschuss genommen.
Meine Stammleser haben sich sicherlich meine Berichte über Netzwerkswitches und die Taktung der TLS-Handshake-Protokolle durchgelesen und angeschaut. Wer mich kennt, weiß: Ich gehe den Dingen gerne auf den Grund, besonders wenn es im Gebälk der digitalen Wiedergabe knirscht. Ich persönlich hatte in letzter Zeit mit nervigen Problemen zu kämpfen.
Leute, wir müssen schon wieder reden. Und zwar über ein Thema, das so tief im Boden vergraben ist, dass mancher High-End-Hersteller anscheinend glaubt, dort unten läge pures Gold. Es geht um die aktive Erdung. Wer mich kennt, weiß: Ich bin keiner, der Neuerungen verteufelt. Ich liebe es, wenn die Kette plötzlich „einrastet“, wenn der Hintergrund schwärzer wird und die Transienten dich anspringen wie ein Tiger auf Speed
Wir geben Unsummen für Kabel aus, die dick sind wie Feuerwehrschläuche, und diskutieren nächtelang über den Ruhestrom von Endstufen, die älter sind als wir selbst. Aber wenn es um die digitale Suppe geht, die aus unseren Fernsehern oder günstigen Streamern schwappt, drücken wir beide Augen zu. „Ist ja digital“, heißt es dann oft, „Nullen und Einsen, da kann man nichts machen.“
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