Machen wir uns nichts vor: Im Pro-Audio-Bereich sind FIR-Filter schon lange keine Seltenheit mehr. Sie sind der absolute Standard, um große Beschallungssysteme auf Spur zu bringen, Phasen zu linearisieren und riesige Arrays akustisch in den Griff zu kriegen. Erst vor einigen Jahren hat dieses mächtige, rechenintensive Werkzeug endlich auch Einzug in die High-End-Szene gehalten.
Kennt ihr das? Dieses unangenehme Kribbeln im Nacken, wenn man im Forum liest, dass der eigene Verstärker, für den man monatelang gespart hat, im neuesten Shootout nur Platz 3 belegt hat? Oder wenn der selbsternannte Guru im Thread „Goldohrenhausen“ verkündet, dass alles unterhalb einer fünfstelligen Summe sowieso nur „Küchenradio-Niveau“ hat? Wir HiFi-Infizierten sind ein seltsames Völkchen.
Breitbandlautsprecher sind faszinierende Klangwandler, die versuchen, mit nur einem einzigen Treiber den gesamten hörbaren Frequenzbereich abzudecken. Die Idee dahinter ist so einfach wie anspruchsvoll: Eine einzelne Membran soll sowohl tiefe Bässe als auch hohe Höhen sauber und linear wiedergeben. Doch das ist eine große Herausforderung, da Lautsprechermembranen physikalisch bedingt nicht gleichermaßen gut für alle Frequenzen geeignet sind.
Neueste Kommentare