In der High-End-Audio-Welt hat sich ein extrem lukratives Geschäftsfeld etabliert: der „audiophile“ Netzwerk-Switch. Zu Preisen, für die man anderswo hervorragende Lautsprecher bekommt, werden uns aus dem Vollen gefräste Aluminiumgehäuse, ofengesteuerte Super-Clocks (OCXO) und lineare Netzteile präsentiert. Das Versprechen der Marketing-Texter: Schwärzere Bässe, eine dreidimensionale Bühnenabbildung und musikalischere Höhen, weil das digitale Signal von „Netzwerk-Jitter“ und Störgeräuschen befreit werde.
Meine Stammleser haben sich sicherlich meine Berichte über Netzwerkswitches und die Taktung der TLS-Handshake-Protokolle durchgelesen und angeschaut. Wer mich kennt, weiß: Ich gehe den Dingen gerne auf den Grund, besonders wenn es im Gebälk der digitalen Wiedergabe knirscht. Ich persönlich hatte in letzter Zeit mit nervigen Problemen zu kämpfen.
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