Hand aufs Herz: Wie oft habt ihr in letzter Zeit das Wort „audiophil“ gelesen? Es steht auf 10-Euro-Bluetooth-Tröten vom Grabbeltisch, auf sündhaft teuren Netzwerkkabeln und natürlich auf jeder zweiten Vinyl-Neuauflage. Der Begriff ist mittlerweile so ausgelutscht wie ein Kaugummi nach drei Stunden. Aber wenn wir das ganze Marketing-Blabla mal beiseite wischen und den Hifi-Priestern das Weihwasser wegnehmen: Was ist im Kern eigentlich eine „audiophile Aufnahme“?
Wenn man sich mit hochwertiger Musikwiedergabe beschäftigt, stößt man früher oder später auf den Begriff des analogen Klangs. Ob in Fachzeitschriften, Foren oder beim Fachhändler – viele HiFi-Enthusiasten schwärmen von der besonderen „analogen Wärme“, von dem „organischen Klang“ und von der „Musikalität“, die analoge Wiedergabesysteme auszeichnen sollen.
Heute nehme ich euch mit auf eine Reise durch den HiFi-Sektor, um das Wesen des Klangs zu ergründen. Dabei werfen wir einen Blick auf zwei zentrale Figuren der audiophilen Welt: Peter Burkowitz und Karl Breh. Ihre Thesen und Perspektiven auf Klang haben die HiFi-Welt geprägt – und ich verspreche euch, das wird kein trockener Laberbericht! Hier geht’s um Leidenschaft, Emotionen und den Moment, wenn die Musik dich packt und nicht mehr loslässt. Also, schnappt euch ’nen Kaffee, lehnt euch zurück und taucht mit mir ein in die Welt des Klangs!

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