Wenn man den Namen John Martyn (Iain David McGeachy) in den Mund nimmt, spricht man nicht einfach nur von einem Musiker. Man spricht von einem Maverick, einem kompromisslosen Grenzgänger, dessen Vita selbst für einen Rock’n’Roll-Barden der alten Schule bemerkenswert kurvenreich war. Sein Werk ist eine Blaupause dafür, wie man Genregrenzen nicht nur ignoriert, sondern sie elegant zu einem neuen Ganzen verschmelzen lässt.
Die Vorläufer des Blues waren afroamerikanische Worksongs, Field Hollers und Spirituals, die häufig von den Sklaven in den Südstaaten gesungen wurden. Diese Lieder dienten nicht nur zur Koordination von Arbeitsbewegungen, sondern auch als Ausdruck der Emotionen und des Widerstands gegen die Unfreiheit. Die Musik half dabei, den Alltag erträglicher zu machen und
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