Bei diesem Chassis geht es nicht darum, wie viel Hertz es macht – diese rein technische Frage ist nur der Anfang. Er spielt linear bis weit über 20 kHz hinaus, manche Messungen attestieren ihm saubere Wiedergabe bis 40 kHz – ein Wert, der selbst heute noch Respekt einflößt. Aber die wahre Magie steckt im wie.
Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter unter HiFi-Fans so sehr wie die Frage, ob Kabel hörbare Unterschiede machen. Während einige schwören, dass sie mit teuren Kabeln einen transparenteren, räumlicheren oder präziseren Klang erleben, sprechen andere von purem Marketing und teurem Voodoo. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Und vor allem: Was sagt die Physik? Zeit, den Kabelklang einmal gründlich und wissenschaftlich zu durchleuchten.
Die Gruppenlaufzeit (engl. group delay) beschreibt die Zeitverzögerung, mit der ein bestimmter Frequenzbereich durch ein System wandert. In Lautsprechersystemen ist das besonders relevant, wenn es darum geht, Impulstreue und Timing richtig zu bewerten. Physikalisch handelt es sich um die Ableitung der Phasenverschiebung nach der Kreisfrequenz
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