Das ist der Standard. Wenn ihr heute ein Smartphone, einen Dongle-DAC oder einen modernen AV-Receiver kauft, steckt zu 99,9 % ein Delta-Sigma-Wandler drin. Wie funktioniert’s? Ganz vereinfacht: Statt jedes Bit einzeln abzubilden, nutzt Delta-Sigma oft nur 1 Bit (oder sehr wenige), ballert das aber mit einer extremen Geschwindigkeit (Oversampling) raus.
wer kennt das nicht? Da hat man endlich zugeschlagen. Ein neuer Wandler ist ins Haus geflattert – sei es ein modernes Chi-Fi-Wunderwerk oder ein gebrauchter Bolide aus der Champions League. Das Gerät wird ausgepackt, ehrfürchtig ins Rack gewuchtet, verkabelt und warm laufen gelassen. Die erste Funktion wird entdeckt, das Display leuchtet verheißungsvoll. Alles wunderbar. Das Grinsen wird breiter.
Warum wird hier nicht unterschieden? Warum gilt hier oft: „Kennst du einen, kennst du alle“? Denn die Wahrheit ist: Auch hier gibt es massive Unterschiede zwischen billigem Schrott und absolutem High-End-Engineering. Lasst uns mal unter die Haube schauen und klären, warum Class D nicht gleich Class D ist und was die Spreu vom Weizen trennt.
Aber der wahre Grund für meine Besuche ist die Gebraucht-Ecke. Da werden Geräte im Kundenauftrag vertickt. Aber Vorsicht: Schnäppchenjäger haben es hier schwer. Die Verkäufer wissen ganz genau, was im Netz für Kurse aufgerufen werden, und knallen meistens noch mal 10 bis 20 % oben drauf. Business as usual eben.
Am ersten und zweiten Weihnachtstag bin ich natürlich damit beschäftigt zu arbeiten. Als eine One Mann Show ist es nicht immer leicht, vor allem dann nicht, wenn das alles so umfangreich ist, wie ich das hier betreibe. Nun, am zweiten Tag des Weihnachten liege ich vor meiner Anlage und entspanne mit Music etwas. Natürlich höre ich mir eine Scheibe von ECM an.
Schon der erste Titel „80 Horses“ pumpt einen so was von weg, das ist der absolute Wahnsinn! Unfassbar, was für eine Explosion gegen Ende dieses Titels abgefeuert wird. Traumhaft! Noch geiler ist es natürlich, wenn die heimische Anlage diese Stimmung nicht nur einfängt, sondern den Zuhörer vollkommen spüren lässt.
ja ja, und nun sind wir bei einem Thema, das viele da draußen vielleicht erst gar nicht berichten oder sich nicht trauen, anzufassen. Aber wir müssen da mal ran. Butter bei die Fische. Bei uns in der Gruppe geht es aktuell wieder rund. Da werden Klangunterschiede und Erfahrungen über verschiedene Wandler und Streamer quasi im Minutentakt abgefeuert.
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