Magico baut Lautsprecher, die das absolute Limit des passiven Lautsprecherbaus markieren. Massive Gehäusekonstruktionen aus Flugzeugaluminium, resonanzfreie Kammern, extrem steife Graphene-/Nano-Tec-Treiber und Beryllium- bzw. Diamant-Hochtöner mit verschwindend geringem Klirr. Wer einen Magico-Lautsprecher auf der Messbank analysiert, sieht sofort das Ziel der Entwickler: einen linealgeraden Frequenzgang auf Achse und ein mustergültig stetiges Abstrahlverhalten (Directivity).
Machen wir uns nichts vor: Wer in der High-End-Szene das Wort „Raumkorrektur“ oder „FIR-Filter“ in den Mund nimmt, denkt meistens in zwei extremen Schubladen. Entweder man redet vom radikalen DIY-Ansatz der Komplettaktivierung, oder man blickt ehrfürchtig auf diese sündhaft teuren, meist aus Frankreich stammenden High-End-Wunderkisten mit ihren auffälligen 3D-Mikrofonen.
Mackern Physics Lab & Roon: Wenn knallharte Physik auf perfekte Faltung trifft In der High-End-Szene kursieren mehr Mythen als Kabelklang-Voodoo an einem Vollmondabend. Aber wenn…
Viele von euch verfolgen nun schon seit einer ganzen Weile die Erstellung meines Mackern Physics Lab (MPL). Die ursprüngliche Idee für diesen Beitrag auf mackern.de war eigentlich simpel: Ich wollte ein Werkzeug schaffen, um Räume virtuell zu simulieren. Das Ziel war es festzustellen, wo man Diffusoren und Absorber am intelligentesten platziert, damit die Raumakustik am Ende ein wirklich tolles Ergebnis liefert.
Liest man sich durch die gängigen Foren, bekommt man schnell den Eindruck: Wer heute noch IIR (Infinite Impulse Response) nutzt, lebt klanglich hinterm Mond. FIR (Finite Impulse Response) sei die Erlösung. Phasenlinearität! Perfekte Sprungantwort! Zeitrichtigkeit! Der feuchte Traum eines jeden Messfetischisten, der auf flache Striche am Monitor starrt.
Machen wir uns nichts vor: Wer sich heutzutage durch einschlägige High-End-Audio-Foren wühlt, braucht als Elektrotechniker (bin keiner) wahlweise extrem starke Nerven oder ein verdammt gutes Glas Single Malt, um den Blutdruck zu regulieren. Da wird von sogenannten „Goldohren“ fröhlich doziert,
Moin Leute. Wer sich in High-End-WhatsApp-Gruppen oder einschlägigen Foren rumtreibt, kennt das Spiel: Irgendwann eskaliert die Diskussion. Es geht um phasenrichtige 6-dB-Weichen gegen steilflankige 24-dB-Filter. Es geht um Lautsprecher, die angeblich so „schnell“, „transparent“ und „hochauflösend“ sind, dass sie „gnadenlos die Schwächen deines Raumes aufdecken“.
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