Typisch 80er? Nur bedingt! Denn Plastik dominiert nicht wirklich auf der Front. Die Regler, Schalter und die Frontplatte sind selbstverständlich aus ALU und haben eine gute Anfassqualität. Die Optik fällt aber definitiv in die Zeit der 80er. Der Unterschied zu anderen Mittelklasse Geräte aus diesem Jahrzehnt ist so gut wie gar nicht vorhanden. Warum k
Im Internet gibt es jede Menge Informationen über Proton, und viele Besitzer sind begeistert von der Laststabilität der Proton-Geräte. Es wird gesagt, dass eine Proton-Endstufe eine Kappa 9 problemlos antreiben kann, was ich leider nicht bestätigen kann, da ich nur den kleinen AM 452 Vollverstärker besitze.
Manchmal überfällt mich nachts der Heisshunger. Dann wird der Kühlschrank geplündert und am nächsten Morgen fragt sich meine Frau, wo den Ihre Leckerlis abgeblieben sind. Aber das man(n) irgendwann „Heisshunger“ auf schmale Verstärker bekommt, hätte ich mir nicht erträumen lassen. Der Auslöser war ein oller Proton Verstärker! Nun gut, jetzt habe ich einen wunderschönen Creek A 50 Ri, Arcam Alpha 6 Plus, Pioneer SA 510 und Proton AM452 vor mir stehen.
Kleinere und schmalere Verstärker finden leider zwischen all den mächtigen Vollverstärker-Boliden und Monsterreceivern kaum Beachtung. Proton ist zum Beispiel ein solches Beispiel, bei dem das Aussehen nicht zur Leistung passt. Irgendwann entdeckte ich auf eBay einen schönen Verstärker von Proton, der als Sofortkauf für 40 Euro angeboten wurde.
Für mich ist und bleibt Sansui die Extraklasse im Bereich der Vollverstärker. Im Laufe meiner HiFi-Leidenschaft hatte ich die Gelegenheit, zahlreiche Vollverstärker zu besitzen, doch kein anderes Gerät hat mich so begeistert wie die Produkte von Sansui. Natürlich hat jeder seine persönlichen Favoriten, doch bei mir hat sich Sansui durchgesetzt.
Der Marantz PM17 MK II zählt für mich zu den schönsten und hochwertigsten Vollverstärkern, die Marantz je hervorgebracht hat. Mit seiner exzellenten Verarbeitung, dem großzügig dimensionierten Ringkerntrafo, zwei massiven Netzteil-Elkos und einer herausragenden Haptik setzt er Maßstäbe in seiner Klasse. Kunststoff sucht man hier vergeblich – bei einem damaligen Neupreis von über 1.500 Euro auch wenig überraschend.
Nachdem ich bereits den Sony 808ES mein Eigen nannte, folgte der 870ES, und jetzt bereichert der 770ES meine HiFi-Anlage. Wie es bei den größeren Brüdern dieser Reihe der Fall ist, zeichnet sich auch der 770ES durch eine massive Verarbeitung und eine ansprechende Optik aus.
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