Samstagmorgen, 4:32 Uhr. Zeit für Ketzerei. Wir müssen reden: Über das goldene Kalb der HiFi-Szene. Über Zentnerschwere Eisenhaufen, die 90 % der Energie in pure Hitze verwandeln. Warum wird uns Class A eigentlich seit Jahrzehnten als der absolute „Klang-Olymp“ verkauft?
Sind 100 Watt Class A wirklich „stärker“ als 300 Watt A/B? Warum fehlt dicken Accuphase-Boliden im Bass oft der Grip? Und wieso zeigt eine Jeff Rowland mit modernem Schaltnetzteil der alten Garde, wo der Hammer hängt?
Wir haben die Schaltungs-Mythen zerlegt, den Klirr beim Namen genannt und die unbequeme Wahrheit aufgeschrieben. Trigger-Warnung für alle Class-A-Besitzer: Zieht euch warm an (oder stellt euch einfach neben eure Endstufe).
Warum wird hier nicht unterschieden? Warum gilt hier oft: „Kennst du einen, kennst du alle“? Denn die Wahrheit ist: Auch hier gibt es massive Unterschiede zwischen billigem Schrott und absolutem High-End-Engineering. Lasst uns mal unter die Haube schauen und klären, warum Class D nicht gleich Class D ist und was die Spreu vom Weizen trennt.
Lange Zeit war die Sache scheinbar klar: Wer Klangqualität wollte, griff zu Class-A, wer Leistung suchte, wählte Class-AB, und wer sparen wollte, musste sich eben mit Class-D begnügen. So zumindest das Dogma der Hifi-Welt über Jahrzehnte. Doch die Realität sieht heute völlig anders aus. Die besten Class-D-Verstärker spielen inzwischen in einer Liga, die sich selbst mit den renommiertesten klassischen Konzepten messen kann — und in mancher Disziplin sogar überlegen erscheint.
Über Class D müssen wir hier auf meiner Seite nicht streiten, oder etwa doch? Für viele ist das jedenfalls ein absolutes No Go und für die Anderen ein Meilenstein der Technik. Denn nur Class D hat im Moment so eine extreme Leistungsdichte bei gleichzeitige geringerem Gewicht. Nun für mich als Vintage- Fan, der erst zufrieden ist, wenn er sich einen Bandscheibenvorfall durchs schleppen
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