Wenn in der audiophilen Welt der Name Linn fällt, ist sofort klar: Hier geht es nicht um halbe Sachen. Die schottische Manufaktur hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1973 konsequent dem musikalischen Maximum verschrieben. In einer Zeit, als Plattenspieler noch als bloße Schallwandler galten, stellte Firmengründer Ivor Tiefenbrun eine kühne These auf:
Was mit echtem Anspruch an Qualität, Authentizität und Musikalität begann, ist vielerorts einer überheblichen Selbstinszenierung gewichen. Viele Audio-Kanäle und sogenannte Experten auf YouTube präsentieren sich nicht nur als Wissensvermittler, sondern als unangreifbare Gurus. Sie dulden selten Widerspruch – Kritik wird gelöscht, Nachfragen ignoriert.
Zunächst musste die Endstufe mal die Treppe hoch. Zufällig hatte gerade niemand Zeit – also habe ich das Teil kurzerhand selbst in den ersten Stock getragen. Und es wird schnell klar, wie viel Material man da in den Händen hält, wenn man mit 57 kg Gewicht die Stufen erklimmt.
Der typische Audionet-Klang lässt sich wohl am besten mit den Begriffen Präzision, Durchhörbarkeit und höchste Klangreinheit beschreiben.
Neueste Kommentare