Die Geschichte, wie ich an dieses Prachtstück gelangte, ist vielleicht nicht ganz jugendfrei – zumindest was die Strategien angeht, mit denen ich einen mir bekannten Händler überzeugt habe, mir den No. 585 für einen ausgiebigen Test zu überlassen. Pläne wurden geschmiedet, Charme wurde versprüht, und am Ende durfte ich das gute Stück mit nach Hause nehmen.
Ein Blitzschlag – ein beeindruckendes Naturschauspiel, das wir lieber aus sicherer Entfernung bewundern. Doch was passiert, wenn Zeus beschließt, unseren geliebten HiFi-Verstärker ins Visier zu nehmen? Blitzschäden an elektronischen Geräten können schneller passieren, als wir „Überspannung“ sagen können. Schauen wir uns an, wie ein solcher Schlag den Verstärker ins Wanken bringt und welche Teile besonders gefährdet sind.
Vor einigen Jahren bot sich mir die seltene Gelegenheit, ein Paar Lua Alborada 211 Monoendverstärker in der MK-I-Variante zu erwerben. Diese Endverstärker gelten als wahre Klassiker unter den High-End-Audio-Komponenten und sind aufgrund ihrer Seltenheit und klanglichen Qualitäten bei Liebhabern besonders begehrt.
Kommen wir zum Thema Kabel und Klang: Dieses Thema ist unter uns HiFi-Liebhabern durchaus umstritten. Ich selbst gehörte lange Zeit zu denjenigen, die fest davon überzeugt waren, dass Kabel keinen Einfluss auf den Klang haben können. Schließlich geht es bei Kabeln primär um die störungsfreie Übertragung des Signals.
Diese wunderbare Endstufe hatte ich vor einigen Jahren gebraucht und voll funktionsfähig erworben. Optisch würde ich sagen, sie ist nicht wirklich mein Fall, da die Proportionen mich nicht angesprochen hat. Leider ist die Endstufe breiter als sie tief ist, und das gefällt mir überhaupt nicht. Doch letztendlich zählen die klanglichen Qualitäten mehr als die Optik selbst.
Die Firma Burmester Audiosysteme wurde 1977 von Dieter Burmester in Berlin gegründet. Das Unternehmen etablierte sich schnell als ein Name für hochwertige Audiogeräte und setzte auf ein klares Design sowie technische Innovationen. Ziel war es, High-Fidelity-Komponenten zu schaffen
Diese schwere, sehr gut aussehende Endstufe gehörte einem Freund von mir, der wohl der Erfinder des Begriffs „Hifisucht“ ist. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass er diese Sucht vollends auslebt und nicht nur der Urheber des Wortes ist. Vor einigen Jahren bekam er diese klanglich wirklich starke Endstufe für fast „einen Apfel und ein Ei“ in seine Wohnung gestellt.
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