Willkommen zurück, Freunde der gepflegten Transienten! Im ersten Teil haben wir den Lautsprecher-Entwicklern in die Karten geschaut und festgestellt, dass sie alle mit demselben physikalischen Fluch kämpfen: Mit passiven Frequenzweichen kann man nicht gleichzeitig die Phase (Zeitrichtigkeit) und das Abstrahlverhalten (Kontrolle der Erstreflexionen) retten. Wer das Mackern Physics Lab Manifest gelesen hat, weiß: Genau dafür haben wir die MPL geschrieben, um diesen gordischen Knoten per FIR-Filter digital zu zerschlagen.
Für diejenigen unter euch, die noch neu hier sind oder sich fragen, was der ganze Aufriss soll: Die MPL generiert perfekte FIR-Filter und korrigiert dadurch die massiven Zeit- bzw. Phasensauereien – ganz besonders im kritischen Bassbereich. Der entscheidende Clou an der Geschichte ist, dass die Software exakt versteht, woher der Phasenversatz eigentlich kommt. Ist es der Raum, der uns mit seinen fiesen Moden einen Streich spielt? Oder ist es der Lautsprecher selbst, der durch seine Frequenzweiche das Signal zeitlich zerreißt? MPL dröselt das auf, trennt die Spreu vom Weizen und bügelt es phasengenau glatt
Aber Apple weigert sich auf dem Mac konsequent, einen Exklusivmodus für Apple Music anzubieten. Tim Cook und seine Ingenieure interessieren sich einen Dreck für das 1% der Audiophilen. Sie wollen AirPods verkaufen. Das heißt: Apple Music passt die Sample-Rate eures Systems nicht nativ an das Lied an. Wenn ihr Apple Music über BlackHole in den Convolver jagt und das System auf 176.4 kHz steht
Machen wir uns nichts vor: Wer in der High-End-Szene das Wort „Raumkorrektur“ oder „FIR-Filter“ in den Mund nimmt, denkt meistens in zwei extremen Schubladen. Entweder man redet vom radikalen DIY-Ansatz der Komplettaktivierung, oder man blickt ehrfürchtig auf diese sündhaft teuren, meist aus Frankreich stammenden High-End-Wunderkisten mit ihren auffälligen 3D-Mikrofonen.
Liest man sich durch die gängigen Foren, bekommt man schnell den Eindruck: Wer heute noch IIR (Infinite Impulse Response) nutzt, lebt klanglich hinterm Mond. FIR (Finite Impulse Response) sei die Erlösung. Phasenlinearität! Perfekte Sprungantwort! Zeitrichtigkeit! Der feuchte Traum eines jeden Messfetischisten, der auf flache Striche am Monitor starrt.
Machen wir uns nichts vor: Wer sich heutzutage durch einschlägige High-End-Audio-Foren wühlt, braucht als Elektrotechniker (bin keiner) wahlweise extrem starke Nerven oder ein verdammt gutes Glas Single Malt, um den Blutdruck zu regulieren. Da wird von sogenannten „Goldohren“ fröhlich doziert,
Moin Leute. Wer sich in High-End-WhatsApp-Gruppen oder einschlägigen Foren rumtreibt, kennt das Spiel: Irgendwann eskaliert die Diskussion. Es geht um phasenrichtige 6-dB-Weichen gegen steilflankige 24-dB-Filter. Es geht um Lautsprecher, die angeblich so „schnell“, „transparent“ und „hochauflösend“ sind, dass sie „gnadenlos die Schwächen deines Raumes aufdecken“.
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