Die 2.8 war zur seiner Zeit das absolute Top of the Line Modell der Serie und hatte – und das ist der heilige Gral für mich – einen Esotar T330D verbaut. Meine Stammleser wissen ganz genau, wie ich auf diesen Hochtöner abfahre. Seit ich die Confidence 5 bei mir stehen habe, hat sich die Geilheit auf diesen Hochtöner nur noch verstärkt. Es gibt einfach nichts Vergleichbares, was diese Seidigkeit und gleichzeitig diese brachiale Auflösung so kombiniert.
Der Akustik-Pionier John Stuart Reid (Erfinder des CymaScope) hat zusammen mit Prof. Sungchul Ji von der Rutgers University etwas getan, was im Audio-Bereich eine echte Revolution darstellt. Sie haben frisches menschliches Blut nicht einfach nur beobachtet, sondern im Labor gezielt unter akustischen Beschuss genommen.
Meine Stammleser haben sich sicherlich meine Berichte über Netzwerkswitches und die Taktung der TLS-Handshake-Protokolle durchgelesen und angeschaut. Wer mich kennt, weiß: Ich gehe den Dingen gerne auf den Grund, besonders wenn es im Gebälk der digitalen Wiedergabe knirscht. Ich persönlich hatte in letzter Zeit mit nervigen Problemen zu kämpfen.
Doch der Preis, den ich auf dem Flohmarkt hätte bezahlen müssen, war alles andere als normal. Aber nach einer längeren und durchaus beharrlichen Argumentationen war schließlich der Verkäufer weichgeklopft und ich konnte diese zwei kleinen Wunderzwerge mit nach Hause nehmen.
Die Geschichte von ATC (Acoustic Transducer Company) beginnt im Jahr 1974. Gegründet wurde das Unternehmen von Billy Woodman, einem in Australien geborenen Pianisten und Ingenieur, der eine Vision hatte: Lautsprecherchassis zu bauen, die einerseits extrem belastbar sind, andererseits aber musikalisch nichts verschweigen.
Aber der wahre Grund für meine Besuche ist die Gebraucht-Ecke. Da werden Geräte im Kundenauftrag vertickt. Aber Vorsicht: Schnäppchenjäger haben es hier schwer. Die Verkäufer wissen ganz genau, was im Netz für Kurse aufgerufen werden, und knallen meistens noch mal 10 bis 20 % oben drauf. Business as usual eben.
Am ersten und zweiten Weihnachtstag bin ich natürlich damit beschäftigt zu arbeiten. Als eine One Mann Show ist es nicht immer leicht, vor allem dann nicht, wenn das alles so umfangreich ist, wie ich das hier betreibe. Nun, am zweiten Tag des Weihnachten liege ich vor meiner Anlage und entspanne mit Music etwas. Natürlich höre ich mir eine Scheibe von ECM an.
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