Hand aufs Herz: Wie oft habt ihr in letzter Zeit das Wort „audiophil“ gelesen? Es steht auf 10-Euro-Bluetooth-Tröten vom Grabbeltisch, auf sündhaft teuren Netzwerkkabeln und natürlich auf jeder zweiten Vinyl-Neuauflage. Der Begriff ist mittlerweile so ausgelutscht wie ein Kaugummi nach drei Stunden. Aber wenn wir das ganze Marketing-Blabla mal beiseite wischen und den Hifi-Priestern das Weihwasser wegnehmen: Was ist im Kern eigentlich eine „audiophile Aufnahme“?
Hier ist wieder euer treuer Jäger nach den verborgenen Schätzen der Klangwelt, der Typ, der stundenlang in der Stille lauscht, bis sie zu singen beginnt. Wisst ihr, in einer Zeit, in der alles um uns herum brummt und vibriert – von den Benachrichtigungen auf dem Smartphone bis zum Lärm der Stadt – gibt es Künstler, die uns erinnern, dass Musik nicht immer laut und aufdringlich sein muss. Sie kann flüstern, atmen, einfach da sein. Und genau da, in diesem ambienten Nebel, stolperte ich über Kenzo Zurzolo
Das neueste Werk des tunesischen Oud-Virtuosen und Komponisten Anouar Brahem, „After The Last Sky“, ist eine tief empfundene musikalische Elegie, deren emotionale Schwere weit über die Grenzen des Albums hinausreicht. Es ist keine Musik, die laut aufbegehrt, sondern eine, die mit stiller Intensität das Unaussprechliche bezeugt – eine zutiefst menschliche und trauernde Reflexion über Heimatverlust und existenzielle Unsicherheit.
Gerade tausche ich mich mit einem Kollegen über Slew Rate und Frequenzbänder aus – hörbar oder nicht. Meine Meinung? Nur ein Verstärker mit hoher Slew Rate kann Transienten und Obertöne sauber verarbeiten, damit Musik echt klingt, ohne zu verzerren. Doch warum genau fühlt sich Hi-Res-Musik so viel lebendiger an?
Mit der Super Audio CD (SACD) brachte Sony 1999 ein erstes echtes High-Resolution-Format auf den Markt. Seither stehen unter dem Begriff Hi-Res Audio zahlreiche Formate zur Verfügung – etwa FLAC 24/96, WAV 24/192 oder DSD–, die mit höheren Abtastraten und Bittiefen arbeiten und theoretisch eine deutlich feinere Klangauflösung bieten.
Ich habe genau das getestet – mit einem Auralic Aries G2.1 als Signalquelle und mehreren DACs, unter anderem dem internen DAC des Mark Levinson No. 585. Und ich kann schon vorwegnehmen: Ja, Upsampling lohnt sich – selbst bei Apple Music
Heute möchte ich mit euch einen Bericht über den Hegel H-590 Vollverstärker teilen. Dieses Gerät hat in der High-End-Szene viel Aufmerksamkeit erregt, und ich habe mein Exemplar aus dem Jahr 2023 nun seit einigen Wochen im Einsatz. Hier ein detaillierter Einblick in die Entstehung der Firma Hegel, die verschiedenen Versionen des H-590, die Modelle dieser Serie
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