Kenwood KD-990
Kenwood KD-990 High End Plattenspieler Erfahrungsbericht / Test: Ein Prachtstück aus der goldenen Analog-Ära
Wenn man sich diesen Spitzen-Plattenspieler von Kenwood anschaut, mag man kaum glauben, dass diese wunderbare und qualitativ extrem hochwertige Fräse damals einen Neupreis von gerade einmal 1000 DM hatte. Ein vergleichbarer Plattenspieler dürfte sich heute in der Neuanschaffung jenseits der 2000-Euro-Marke ansiedeln. Das Klavierlack-Finish ist ein Traum, dazu kommt ein sehr schwerer Plattenteller, ein hervorragender Tonarm und eine absolut perfekte Aufhängung, die Ruhe ins Klangbild bringt.
Klangliche Überlegenheit: Analog-Power gegen die digitale Welt
Mein KD-990 ist derzeit mit einem Ortofon X3-MC bestückt – eine Kombination, die meiner Meinung nach hervorragend zum Kenwood passt. Neben meinem Thorens TD 126 MK III ist dies definitiv eine meiner Lieblingsfräsen. Beide Geräte klingen auf ihre Weise fantastisch und beglücken den Zuhörer mit einer dynamischen Klangwiedergabe, die so von kaum einem CD-Player erreicht werden kann. Es ist ein wirklich sehr guter Plattenspieler, der zudem optisch hervorragend in jede moderne Wohnung passt.
Wer auf der Suche nach Alternativen aus demselben Hause ist, sollte sich auch die Modelle KD-8030 und KD-7010 anschauen, die dem 990er technisch sehr nahe stehen.
Technische Daten: Kenwood KD-990 Kraftpaket
| Kategorie | Technische Details |
|---|---|
| Antrieb | PLL Quarz Direktantrieb (Servo Gleichstrommotor) |
| Automatik-Funktionen | Halbautomat (Auto-Lift-up) |
| Plattenteller | Aluminium-Druckguss, 330 mm Durchmesser |
| Chassis | Massives Zargen-Design im Klavierlack-Finish |
| Gewicht | 13,7 kg (Ein echtes Statement) |
| Abmessungen (BxHxT) | 490 x 182 x 410 mm |
Das mackern.de Fazit: Ein zeitloser Klassiker
Der Kenwood KD-990 ist ein fantastischer Plattenspieler für alle, die Wert auf solide Technik, einfache Bedienung und ein edles Erscheinungsbild legen. Er beweist eindrucksvoll, warum Kenwood-Plattenspieler heute gefragter sind denn je. Wer ein gut erhaltenes Exemplar findet: Unbedingt zugreifen!
In diesem Sinne…
Kann ich so bestätigen,
wir hatten hier am Wochenende kleines Plattenfräsen- Treffen. Mit onboard waren ein Kenwood KD 8030, einen KD 850, ein L-07D und ein selbstgebauten Bohrturm (Masselaufwerk)
Am Besten war hier der KD 850 mit „umgezogenen“ Denon DL-103R, neu justierten Tonarmlagern und bedämpften Gehäuse. Der L-07D mit Denon DL 304 aber sonst unbehandelt und der KD 803 (= KD 990) mit Denon DL 103 im Plastikhäuschen aber mit neuer Tonarmverkabelung waren knapp dahinter
Naja und alle weiteren fielen leider weiter zurück. Schade das es so schöne Plattenspieler für so faire Preise kaum noch gibt.
Gehört haben wir übrigens mit meinem revidiertem Kenwood L-07 C II bei dem die MC Stufe auf 300 Ohm eingestellt ist. Und meinen gerade revidierten Stax DA-100M. Das ganze immer noch an einer Vox 252 MTI mit richtig guter Weiche
Richard
Hallo Broessel,
danke für deine technischen Tipps.
Grüße
Cüneyt