Doch eine Frage blieb offen und geistert seitdem hartnäckig durch die Foren: „Okay, der Switch selbst ändert die Daten nicht. Aber was ist mit dem Strom? Soll ich mir für 500 Euro ein Linearnetzteil für meinen Switch kaufen?“ Genau hier müssen wir nachbessern. Wir müssen eine technische Annahme aus dem ersten Teil verfeinern und ein differenziertes Urteil fällen.
Nun ist es schon wieder 02:00 am Morgen und ich bin wider wach. Was macht man dann? Natürlich erstmal Kaffee trinken und die große Anlage starten. Draußen ist es still, das Stromnetz ist sauber, und die Transistoren kommen langsam auf Temperatur. Eigentlich wollte ich mal wieder nur ein bisschen Hintergrundbeschallung, aber dann passierte es:
Es gibt Maschinen, die Musik einfach nur abspielen. Und dann gibt es Maschinen, die Musik atmen lassen. Wer sich einmal ernsthaft mit der analogen Bandtechnik auseinandergesetzt hat, landet früher oder später unweigerlich bei einem Namen, der wie ein Monolith in der Audio-Geschichte steht: Studer. Speziell die Studer B67 ist mehr als nur ein Abspielgerät; sie ist ein mechanisches Kunstwerk, das für die Ewigkeit gebaut wurde.
Männer, Hand aufs Herz. Wir reden hier oft über Technik, über Sound, über das nächste Gadget. Wir diskutieren über Frequenzen und Wattzahlen. Aber manchmal liefert uns genau diese Technik den Zugang zu etwas, das wir sonst vielleicht überhören würden. Heute geht es um ein Album, das im Mai 2025 erschienen ist und das vielleicht einige von euch gar nicht auf dem Schirm hatten, weil es nicht in den typischen Playlisten auftaucht: „Paradox“ von Mogli.
Um 2:43 Uhr war die Nacht vorbei. Kennt ihr das? Ihr werdet wach, der Kopf ist voll, im Bauch rumort eine unerklärliche Unruhe und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Also bin ich raus aus den Federn, ab in die Küche und habe mir erstmal einen Kaffee mit meiner Senseo rausgelassen. Schwarz, heiß, Lebensretter. Da ich eh wach war, habe ich die Gunst der Stunde genutzt:
Kennt ihr das? Dieses unangenehme Kribbeln im Nacken, wenn man im Forum liest, dass der eigene Verstärker, für den man monatelang gespart hat, im neuesten Shootout nur Platz 3 belegt hat? Oder wenn der selbsternannte Guru im Thread „Goldohrenhausen“ verkündet, dass alles unterhalb einer fünfstelligen Summe sowieso nur „Küchenradio-Niveau“ hat? Wir HiFi-Infizierten sind ein seltsames Völkchen.

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