Das neueste Werk des tunesischen Oud-Virtuosen und Komponisten Anouar Brahem, „After The Last Sky“, ist eine tief empfundene musikalische Elegie, deren emotionale Schwere weit über die Grenzen des Albums hinausreicht. Es ist keine Musik, die laut aufbegehrt, sondern eine, die mit stiller Intensität das Unaussprechliche bezeugt – eine zutiefst menschliche und trauernde Reflexion über Heimatverlust und existenzielle Unsicherheit.
Es gibt Alben, die hört man nebenbei. Und dann gibt es Werke, die fordern eine Entscheidung. Nik Bärtsch’s Ritual Groove Music mit seinem Ensemble Mobile ist Letzteres – es ist keine beiläufige Hintergrundbeschallung, sondern eine klangliche Exerzitienordnung.
Es gibt Phänomene in der Musikwelt, die sich unserem audiophilen Drang nach Perfektion und Linearität auf eine Weise widersetzen, die zutiefst verstörend und gleichzeitig existentiell berührend ist. Eines dieser Phänomene ist Thomas Quasthoff. Er ist ein Solist, dessen Karriere nicht nur die gängigen ästhetischen Normen der Opernbühne zertrümmert hat, sondern auch die oberflächlichen Maßstäbe, mit denen wir Musiker oft beurteilen.
Das weltbekannte Logo mit den drei gekreuzten Stimmgabeln ist das perfekte Symbol dieser DNA: Es vereint Technologie, Musik und die Suche nach dem perfekten Klang. Erst viel später, 1955, wurde die Motorradsparte ausgegliedert. Die Hauptfirma, die heutige Yamaha Corporation, baute ihren Ruf jedoch über Jahrzehnte mit Instrumenten und herausragenden Audio-Komponenten aus, wozu auch die legendären Endstufen der MX-Serie gehören
In der audiophilen Community wird Apple Music tatsächlich oft übersehen, während Dienste wie Qobuz und Tidal mit ihren Versprechen von 24-Bit/192 kHz, FLAC, MQA oder „Master Quality“ die Debatte dominieren. Auf den ersten Blick wirkt es verlockend: Höhere Bitraten und proprietäre Formate versprechen eine Art technischen Überlegenheitsgefühl, das Apple Music scheinbar nicht bietet.
YouTube hat sich in der HiFi-Szene zu einer Spielwiese für Möchtegern-Gurus, Markenhörige und Konsumjunkies entwickelt. Was einst als Plattform für Austausch und Aufklärung gedacht war, ist heute zu einem gigantischen Spiegelbild unserer Wegwerfgesellschaft verkommen – insbesondere im Bereich hochwertiger Audiotechnik.
Habe das Album erst kürzlich auf Apple Music entdeckt und dachte an einem schönen Alltag-Abend – mit einer kalten Dose Spezi Zero in der Hand – ich teste meine neuen Lautsprecher, die Dynaudio Confidence 5. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Album, das mich sofort einfängt. Etwas, das mit den ersten Takten direkt andockt.
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