Kennt ihr das? Dieses unangenehme Kribbeln im Nacken, wenn man im Forum liest, dass der eigene Verstärker, für den man monatelang gespart hat, im neuesten Shootout nur Platz 3 belegt hat? Oder wenn der selbsternannte Guru im Thread „Goldohrenhausen“ verkündet, dass alles unterhalb einer fünfstelligen Summe sowieso nur „Küchenradio-Niveau“ hat? Wir HiFi-Infizierten sind ein seltsames Völkchen.
Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter unter HiFi-Fans so sehr wie die Frage, ob Kabel hörbare Unterschiede machen. Während einige schwören, dass sie mit teuren Kabeln einen transparenteren, räumlicheren oder präziseren Klang erleben, sprechen andere von purem Marketing und teurem Voodoo. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Und vor allem: Was sagt die Physik? Zeit, den Kabelklang einmal gründlich und wissenschaftlich zu durchleuchten.
In Hifi Kreisen wird der Begriff „Neutralität“ häufig diskutiert – leider oft in falschem Zusammenhang. Besonders im Netz, allen voran auf YouTube, kursieren Aussagen wie: „Neutrale Systeme klingen steril, weil sie nicht die ganze Bandbreite übertragen können.“ Solche Behauptungen wirken auf den ersten Blick plausibel, doch sie halten einer technischen Prüfung nicht stand. Der Begriff „Neutralität“ wird hier mit „Begrenztheit“ verwechselt
Was mit echtem Anspruch an Qualität, Authentizität und Musikalität begann, ist vielerorts einer überheblichen Selbstinszenierung gewichen. Viele Audio-Kanäle und sogenannte Experten auf YouTube präsentieren sich nicht nur als Wissensvermittler, sondern als unangreifbare Gurus. Sie dulden selten Widerspruch – Kritik wird gelöscht, Nachfragen ignoriert.
Die letzten Besprechungen über Accuphase waren meinerseits leider nicht sehr positiv. Aber ich finde den neuen E800 Vollverstärker optisch immer noch misslungen und für mich wirklich Ugly. Der DP 500 CD Player ist technisch und optisch ein Traum aber klanglich für meine Ohren absolut nicht tauglich. In Sachen Langeweile hatte ich noch nie…
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