Teac X 2000

Teac X 2000

Teac X2000 Erfahrungsbericht/ Test:

Bandmaschinen aller damaligen Hersteller üben auf mich eine besondere Faszination aus. Vor Allen wenn es dicke Dinger von Tascam/ Teac, Pioneer, ReVox und Sony sind. Aber um sich eine gute Bandmaschine erwerben zu können, muss man aktuell sehr tief in die Tasche greifen. Das ist leider beim X 2000 auch nicht anders. Aber mal ehrlich: warum sollt`s das auch? Schließlich sind die Maschinen wunderschön und bereichern den Wohn und Hörraum optisch ungemein! Die Meinung teilt sogar meine Frau die eigentlich mit Hifi=schön nichts aber auch rein gar nichts anfangen kann(!)

Ein dickes Spulengerät soll ja nicht nur die Augen sondern muss auch die Ohren betören und das schaft die Teac X2000 perfekt. Auch wenn ich eine Pioneer RT 909 optisch für das schönere Gerät halte, so spielt die X2000 klanglich einer RT 909 auf und davon. Ob das am verschleiss der Tonköpfe der RT lag, kann ich nicht schreiben. Bei der X2000R sollen extrem verschleißfreie Cobalt- Amorph Köpfe zum Einsatz kommen. Da sind die vom Pioneer sicherlich schlechter. Außerdem besitzt die Teac 6 Tonköpfe statt den üblichen 3!   Für mich ist jedenfalls die X2000R die professionellere Maschine. Allerdings ist die Verarbeitung des RT 909 über jeden Zweifel erhaben. Schon alleine die massive Frontplatte, Knöpfe und Schalter sind ein Traum. Für mich allerdings bleibt die Pioneer Tonbandmaschine das schönste Bandgerät aller Zeiten und deshalb auch mein Favorit.

Egal für welchen dicken Spulengerät man sich entscheidet. Hauptsache es ist groß, hatte Pegelmeter, ist schwer und sieht schöne aus.