Manchmal gibt es diese Momente, da setzt man sich in den Hörsessel, drückt auf Play und merkt nach den ersten Takten: Okay, das hier ist gerade kein Hintergrundgeplänkel für nebenher. Das hier ist ernst. Oder besser gesagt: Das hier ist pure Magie, eingefangen auf einem Tonträger. Die Rede ist von „Touch of Time“, dem aktuellen Geniestreich von Arve Henriksen und dem niederländischen Pianisten Harmen Fraanje.
Der Name Arve Henriksen steht in der zeitgenössischen Musikszene Norwegens für einen einzigartigen, innovativen Ansatz, der die Grenzen zwischen Jazz und Elektronik verwischt. Mit seinem 2008 bei ECM Records erschienenen Album „Cartography“ hat der Trompeter und Klangkünstler nicht nur seine eigene musikalische Landkarte neu gezeichnet, sondern auch ein Werk geschaffen, das audiophile Ohren in seinen komplexen und vielschichtigen Bann zieht.
Arve Henriksen gehört zu den faszinierendsten und eigenwilligsten Gestalten der zeitgenössischen Musikszene – und insbesondere der skandinavischen Jazzwelt. Der norwegische Trompeter, geboren 1968 in Stranda (Norwegen), hat sich mit seinem unverwechselbaren Stil einen Namen gemacht, der weit über die Grenzen des klassischen Jazz hinausreicht. Mit dem Album „Sakuteiki“ legt er erneut ein Werk vor, das nicht nur musikalisch außergewöhnlich ist, sondern auch in audiophiler Hinsicht Maßstäbe setzt.
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