Breitbandlautsprecher sind faszinierende Klangwandler, die versuchen, mit nur einem einzigen Treiber den gesamten hörbaren Frequenzbereich abzudecken. Die Idee dahinter ist so einfach wie anspruchsvoll: Eine einzelne Membran soll sowohl tiefe Bässe als auch hohe Höhen sauber und linear wiedergeben. Doch das ist eine große Herausforderung, da Lautsprechermembranen physikalisch bedingt nicht gleichermaßen gut für alle Frequenzen geeignet sind.
Willkommen in der Welt des Klangs, wo purer Sound auf Technologie trifft, die fast schon nach Zukunftsmusik klingt. In der audiophilen Szene dreht sich alles um das perfekte Hörerlebnis: Lautsprecher, die Luftmassen in Schwingung versetzen, In-Ears, die das Trommelfell kitzeln, oder High-End-Kopfhörer, die jedes Detail eines Tracks freilegen.
Dass Menschen mit ihren Ohren in der Regel nur Frequenzen zwischen 20 Hz und 20 kHz wahrnehmen, ist eine gängige Annahme – und gilt für die Luftleitung über das Trommelfell auch weitgehend als gesichert. Doch eine bemerkenswerte Studie aus dem Jahr 1991 von Lenhardt, Skellett, Wang und Clarke hat das klassische Verständnis menschlicher Hörfähigkeit nachhaltig ins Wanken gebracht. Der Titel: „Human Audition of Ultrasound“, erschienen in der Fachzeitschrift The Journal of the Acoustical Society of America
Wer glaubt, dass guter Klang allein aus Transistoren, Wattzahlen und exotischen Gehäusematerialien entsteht, irrt gewaltig. Denn bevor der erste Ton aus einem Lautsprecher überhaupt unser Gehirn erreicht, durchläuft er einen hochkomplexen Prozess – akustisch, physikalisch und biologisch. Und genau hier beginnt unser Ausflug in die wundersame Welt der Akustik – einem der am meisten missverstandenen, aber wichtigsten Aspekte im HiFi- und High-End-Universum.

Neueste Kommentare