In unserer Lieblings-WhatsApp-Gruppe tauschen wir uns bekanntermaßen nicht nur über HiFi-Gedanken und philosophische Ansichten zur klanglichen Wahrheit aus, sondern werfen uns auch regelmäßig Schnäppchen und Musiktipps zu. Schließlich kennt man ja nicht alles und ist als Jäger und Sammler immer froh, etwas Neues zu entdecken. Ich für meinen Teil bin absolut nicht genreabhängig. Bei mir läuft im Grunde alles – außer Heavy Metal.
Wenn man den Namen John Martyn (Iain David McGeachy) in den Mund nimmt, spricht man nicht einfach nur von einem Musiker. Man spricht von einem Maverick, einem kompromisslosen Grenzgänger, dessen Vita selbst für einen Rock’n’Roll-Barden der alten Schule bemerkenswert kurvenreich war. Sein Werk ist eine Blaupause dafür, wie man Genregrenzen nicht nur ignoriert, sondern sie elegant zu einem neuen Ganzen verschmelzen lässt.
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