Physik-Stunde, ganz kurz: Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel. Was die Box zur Seite rausballert (das Off-Axis-Verhalten), klatscht gegen die Seitenwand und landet – leicht zeitverzögert – an deinem Ohr. Das Problem? Wenn dein Lautsprecher unter Winkeln (sagen wir 30 oder 60 Grad) völlig anders klingt als direkt von vorn, dann mischt sich dieser „verfärbte“ Müll unter den Direktschall.
Kennt ihr das? Dieses unangenehme Kribbeln im Nacken, wenn man im Forum liest, dass der eigene Verstärker, für den man monatelang gespart hat, im neuesten Shootout nur Platz 3 belegt hat? Oder wenn der selbsternannte Guru im Thread „Goldohrenhausen“ verkündet, dass alles unterhalb einer fünfstelligen Summe sowieso nur „Küchenradio-Niveau“ hat? Wir HiFi-Infizierten sind ein seltsames Völkchen.
Wer tiefer in die Technik rund um Verstärker und Lautsprecher einsteigt, stößt früher oder später auf den Begriff Dämpfungsfaktor. Gerade im High-End-Bereich wird dieser Wert oft als Qualitätsmerkmal hervorgehoben. Aber was genau sagt der Dämpfungsfaktor aus? Und wie stark beeinflusst er tatsächlich den Klang – insbesondere die Obertöne? Hier erfährst du es.
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