Kennt ihr das? Dieses unangenehme Kribbeln im Nacken, wenn man im Forum liest, dass der eigene Verstärker, für den man monatelang gespart hat, im neuesten Shootout nur Platz 3 belegt hat? Oder wenn der selbsternannte Guru im Thread „Goldohrenhausen“ verkündet, dass alles unterhalb einer fünfstelligen Summe sowieso nur „Küchenradio-Niveau“ hat? Wir HiFi-Infizierten sind ein seltsames Völkchen.
Hey, ihr Mackernianer! Wenn ihr euch schon mal gefragt habt, warum euer Verstärker manchmal „schwitzt“, obwohl er genug Watt auf dem Papier hat, oder warum bestimmte Lautsprecher euren Amp in die Knie zwingen, dann seid ihr hier richtig. Heute tauchen wir tief in die Welt der Intermodulationsverzerrungen
Wer sich mit gutem Klang beschäftigt, kennt das: Da steht die neue Anlage, die Komponenten spielen technisch absolut sauber, die Pegel stimmen, die Auflösung ist da — und trotzdem fehlt etwas. Die Musik will einfach nicht richtig zünden. Irgendwie fehlt dieser letzte Funke, dieses gewisse „Live-Gefühl“, das den Unterschied zwischen gut und großartig ausmacht.
Wer glaubt, dass guter Klang allein aus Transistoren, Wattzahlen und exotischen Gehäusematerialien entsteht, irrt gewaltig. Denn bevor der erste Ton aus einem Lautsprecher überhaupt unser Gehirn erreicht, durchläuft er einen hochkomplexen Prozess – akustisch, physikalisch und biologisch. Und genau hier beginnt unser Ausflug in die wundersame Welt der Akustik – einem der am meisten missverstandenen, aber wichtigsten Aspekte im HiFi- und High-End-Universum.
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