Oded Tzur, geboren in Israel, ist ein Saxophonist und Komponist, der vor allem für seine einzigartige Spielweise und sein tiefgehendes Verständnis der musikalischen Traditionen bekannt ist. Tzur verbindet westlichen Jazz mit der Struktur und Sensibilität der klassischen indischen Musik. Diese Verbindung ist das Ergebnis intensiven Studiums bei Hariprasad Chaurasia, einem Meister der indischen Bansuri (Flöte). Tzurs charakteristische Technik, die er selbst als „The Middle Path“ bezeichnet, ermöglicht ihm eine mikrotonale Intonation und eine dynamische Ausdruckspalette
Felix Laband wurde 1975 in Südafrika geboren und wuchs in Kapstadt auf. Als Künstler hat er sich nie auf eine einzelne Musikrichtung festgelegt, sondern mischt verschiedene Stile, darunter elektronische Musik, experimentellen Jazz, Trip-Hop und Ambient. „Dark Days Exit“ ist sein zweites Studioalbum und folgt auf sein Debütalbum „4/4 Down the Stairs“, das 2000 veröffentlicht wurde. Laband war zu dieser Zeit bereits in der südafrikanischen Musikszene aktiv und wurde für seine innovativen, klanglich versierten Produktionen geschätzt.
Esmeray Diriker, bekannt unter ihrem Künstlernamen Esmeray, war eine der herausragendsten Sängerinnen der türkischen Musikgeschichte. Geboren am 25. Februar 1949 in Istanbul und 2002 verstorben, prägte sie die türkische Musikszene nicht nur durch ihre einzigartige Stimme, sondern auch durch ihre außergewöhnliche Persönlichkeit und kulturelle Bedeutung. Ihre afro-türkischen Wurzeln verliehen ihr eine besondere Präsenz in einer Gesellschaft, die damals von weniger kultureller Diversität geprägt war.
Das Ensemble Supersonus wurde gegründet, um musikalische Grenzen zu überschreiten und verschiedene Klangwelten zu vereinen. Die Gruppe besteht aus hochkarätigen Musikern mit unterschiedlichen musikalischen Hintergründen, die sich der Erkundung von Resonanzen zwischen Tradition und Moderne verschrieben haben. Mitglieder des Ensembles sind neben Marco Ambrosini:
David Darling war ein amerikanischer Cellist und Komponist, der besonders für seine innovative und expressive Herangehensweise an das Cello bekannt wurde. Geboren am 29. Mai 1941 in Elkhart, Indiana, wuchs Darling in einer musikalischen Familie auf und entwickelte schon früh eine Leidenschaft für das Cello. Er studierte an der Indiana University und etablierte sich später als einer der führenden Cellisten der amerikanischen Avantgarde- und Jazzszene.
Das Album New Cool, veröffentlicht unter dem renommierten Label ACT, vereint drei außergewöhnliche Musiker der europäischen Jazzszene: David Helbock, Sebastian Studnitzky und Arne Jansen. Gemeinsam schaffen sie ein Werk, das minimalistische Ästhetik mit jazziger Freiheit und moderner Klangsprache verbindet. Das Album besticht durch seine intime Atmosphäre, durchdachte Kompositionen und die makellose Harmonie zwischen den Künstlern.
Besonders hervorzuheben ist die Klangqualität des UHQCD-Formats. Im direkten Vergleich zur „normalen“ Original-CD mag der Unterschied zunächst nicht überwältigend erscheinen. Doch gerade in den feindynamischen Bereichen, in den leisen Passagen und der präzisen Trennung von Stimme und Instrumenten, zeigt sich die Überlegenheit des Formats. Diese subtilen Verbesserungen rechtfertigen den Mehrpreis und machen das UHQCD zu einer lohnenswerten Anschaffung – insbesondere für Audiophile und Liebhaber hochwertiger Tonträger.
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