Onkyo P 303

Onkyo P 303

Erfahrungsbericht / Testbericht:

1978 erblickte Onkyos wunderschöne Vorstufe die Hifi- Welt. Neben der gab`s die Systemeinheit Onkyo U-30, den Equalizier E-30 und die Onkyo M-505 Endstufe. Die ersteren wurden optisch abgestimmt aber warum die Endstufe als schwarzer Block verkauft wurde, bleibt für immer Onkyos Geheimnis. Das soll aber nicht Thema sein, vielmehr möchte ich auf die tolle Vorstufe eingehen.

Wie man unschwer auf dem Photo erkennen kann, wurde die Vorstufe minimalistisch gehalten. Keine Klangregler oder anderer Schnickschnack. Der Verzicht auf Klangregler war keinesfalls 70er typisch sondern durchaus gewagt und warf meiner Meinung nach ein Blick in die “High End Zukunft”. Sicherlich war der Verzicht auf Klangregler auch eine gewollte Strategie um den Equalizier E-30 an den Mann zu bringen. Wer also  Klangregler haben wollte musste sich den EQ mit kaufen. An für sich schlüssig denn mit einem EQ erreicht man mehr wie pobbelige Klangregler auf der Frint eines Verstärkers. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Die Front, die Regler und Schalter ist selbstverständlich aus ALU und prägen die allgemeine Erscheinung doch sehr. Der Gehäusedeckel ist 70er Like und verspürt einen Hauch an Exklusivität und der Innaufbau ist phantastisch sowie hochwertig gestaltet.

Die P303 hat Ihre stärke ganz klar im Phonobetrieb. Sowohl MM als auch MC sind ausgesprochen gut und machen einen ungeheuerlichen Spaß. Auch etwas “dürftigere” Plattenspieler machen eine gute Figur. Wer einen Vorverstärker braucht und den hauptsächlich im Phonobetrieb nutzen möchte, kommt fast nicht um den P303. Da erschwinglich und einfach nur sauschön.

Was noch für die Vorstufe spricht, ist die meiner Meinung nach super neutrale Klangwiedergabe.