Audiolabor Schnell
Audiolabor Schnell High End Monoblöcke Erfahrungsbericht / Test: Kraftzwerge im Ziegelstein-Format
Einleitung: Zwischen Schreibfehlern und HiFi-Leidenschaft
Vor einigen Tagen habe ich euch bereits die passende Vorstufe „Flink“ vorgestellt. Meine aufmerksamen Leser haben sicherlich jedes Detail verinnerlicht und dabei vielleicht auch den einen oder anderen Schreibfehler von mir moniert. Ich muss direkt vorab gestehen: Auch in dieser Besprechung kann ich nicht garantieren, dass alles absolut fehlerfrei über die Tastatur geht. Für diejenigen unter euch, die gerne meine „Lehrer“ sein möchten, lade ich euch herzlich ein, Korrektur zu lesen – natürlich für eine gute Sache! Aber kommen wir nun zum Ernst des Lebens, zum eigentlichen Kern unseres Hobbys: echtes HiFi!
Optik und Design: Die inneren Werte zählen
Machen wir uns nichts vor: Die Audiolabor „Schnell“ Monoblöcke sind optisch wahrlich keine Schönheiten. Für mich wirken sie schlichtweg wie schwarze Ziegelsteine. Auch dieses extrem kompakte Format ist absolut nicht mein Fall und wird es wohl auch in Zukunft nie werden. Ich mag es eigentlich lieber, wenn die Technik auch nach außen hin Präsenz zeigt. Doch wer den Deckel dieser kleinen Kraftzwerge einmal abnimmt, wird die Redewendung „Auf die inneren Werte kommt es an“ völlig neu definieren müssen. Was Audiolabor hier auf engstem Raum untergebracht hat, ist beeindruckend. Hochwertigste Bauteile und ein konsequent durchdachtes Schaltungsdesign zeichnen diese Geräte aus. Allein die verwendeten Elkos sind alles andere als Standard-Ware von der Stange! Wer es nicht glaubt, sollte einfach mal die Suchmaschine seiner Wahl bemühen und in der Bildersuche über das Innenleben staunen.
Klangliche Performance: Transparent und druckvoll
Klanglich sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. In Verbindung mit der „Flink“-Vorstufe bietet die Kombination eine wunderbare, hochtransparente und druckvolle Wiedergabe, die niemals nervig wird. Die Musik fließt mit einer Souveränität aus den Lautsprechern, die man diesen „Ziegelsteinen“ auf den ersten Blick niemals zugetraut hätte. Es ist ein ehrlicher, unbestechlicher Klang, der einfach Freude bereitet.
Allerdings muss ich, wie auch schon in der Beschreibung der Vorstufe erwähnt, einen Punkt ganz klar ansprechen: Aufgrund ihrer kompakten Größe sehe ich die Monos höchstens als Zweit- oder Dritt-Anlage, etwa im Arbeitszimmer oder im Schlafbereich. Für eine echte Hauptanlage, das Zentrum meines musikalischen Universums, sind sie mir persönlich einfach zu klein. Da brauche ich auch optisch ein gewisses Gewicht im Rack.
Fazit: Eine gelungene Audio-Lösung für Kenner
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kombination aus Audiolabor „Flink“ und den „Schnell“-Monos trotz ihrer optischen Schlichtheit klanglich auf ganzer Linie überzeugt. Sie sind ideal für den anspruchsvollen Hörgenuss in kleineren Räumen oder als hochwertige Ergänzung in einem bestehenden Setup. Wer in der Lage ist, über das unscheinbare Äußere hinwegzusehen und die exzellenten inneren Werte zu schätzen weiß, findet hier eine klanglich absolut gelungene Audio-Lösung. In diesem Sinne…
Gesamttabelle – Audiolabor Schnell
| Kategorie | Merkmal | Daten / Beschreibung |
|---|---|---|
| Prinzip | Gerätetyp | Mono-Endverstärker (1 Paar) |
| Leistung | Sinusleistung (8 / 4 Ohm) | 75 Watt an 8 Ohm / 125 Watt an 4 Ohm |
| Audio | Frequenzband / Klirr | 5 Hz bis 250 kHz / unter 0,05 % |
| Audio | Dämpfungsfaktor / SNR | Konstant 80 / größer als 100 dB |
| Anschlüsse | Eingänge / Ausgänge | Cinch (XLR optional), stabile Lautsprecherklemmen |
| Bauweise | Besonderheit | Sehr kompaktes Format, hochwertige Spezial-Elkos |
| Maße | Gewicht / Größe | ca. 12 kg pro Gerät / 430 x 300 x 400 mm (ca. HBT) |
| Verbrauch | Leistungsaufnahme | typisch ca. 300 Watt im Betrieb |