Wer in der Welt des Vintage-HiFi unterwegs ist, kennt das Gefühl: man stöbert, man jagt, man findet. Es ist weniger die Suche nach dem neuesten High-End-Traum, sondern eher die Wiederentdeckung alter Ingenieurskunst – jener ehrlichen, soliden Technik vergangener Jahrzehnte. Und manchmal stolpert man über eine Geschichte, die so gut ist, dass sie fast zu schön klingt, um wahr zu sein.
Als leidenschaftlicher Audiophile mit einem Faible für hochwertige Lautsprecher, die den Nerv der Musik treffen, habe ich mich intensiv mit der Magico S5 MK1 auseinandergesetzt. Diese Bodenständler, die 2012 als Flaggschiff der S-Serie eingeführt wurden, verkörpern den unerbittlichen Anspruch ihres Schöpfers, Alon Wolf: Lautsprecher, die nicht nur messbar perfekt sind, sondern live-Musik in all ihrer Dynamik und Transparenz reproduzieren.
Hier ist wieder euer treuer Jäger nach den verborgenen Schätzen der Klangwelt, der Typ, der stundenlang in der Stille lauscht, bis sie zu singen beginnt. Wisst ihr, in einer Zeit, in der alles um uns herum brummt und vibriert – von den Benachrichtigungen auf dem Smartphone bis zum Lärm der Stadt – gibt es Künstler, die uns erinnern, dass Musik nicht immer laut und aufdringlich sein muss. Sie kann flüstern, atmen, einfach da sein. Und genau da, in diesem ambienten Nebel, stolperte ich über Kenzo Zurzolo
Bei diesem Chassis geht es nicht darum, wie viel Hertz es macht – diese rein technische Frage ist nur der Anfang. Er spielt linear bis weit über 20 kHz hinaus, manche Messungen attestieren ihm saubere Wiedergabe bis 40 kHz – ein Wert, der selbst heute noch Respekt einflößt. Aber die wahre Magie steckt im wie.
Dein erster Test: Trennt alle Quellgeräte (DAC, Vorverstärker, PC etc.) von der Endstufe ab. Sind nur noch Lautsprecher und Netzstecker verbunden und das Brummen verschwindet, dann hast Du den Verursacher in der Signalkette identifiziert
Der Name Arve Henriksen steht in der zeitgenössischen Musikszene Norwegens für einen einzigartigen, innovativen Ansatz, der die Grenzen zwischen Jazz und Elektronik verwischt. Mit seinem 2008 bei ECM Records erschienenen Album „Cartography“ hat der Trompeter und Klangkünstler nicht nur seine eigene musikalische Landkarte neu gezeichnet, sondern auch ein Werk geschaffen, das audiophile Ohren in seinen komplexen und vielschichtigen Bann zieht.

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