Wer in der Welt des Vintage-HiFi unterwegs ist, kennt das Gefühl: man stöbert, man jagt, man findet. Es ist weniger die Suche nach dem neuesten High-End-Traum, sondern eher die Wiederentdeckung alter Ingenieurskunst – jener ehrlichen, soliden Technik vergangener Jahrzehnte. Und manchmal stolpert man über eine Geschichte, die so gut ist, dass sie fast zu schön klingt, um wahr zu sein.
In der Welt des High-End-Audio gibt es Lautsprecher – und es gibt Ikonen. Die TAD CR1 MK II gehören unbestritten zur zweiten Kategorie. Bereits ihr Äußeres signalisiert kompromisslose Ernsthaftigkeit: kraftvoll, monumental, in einer Verarbeitungsqualität, die eher an Präzisionsinstrumente erinnert als an konventionellen Lautsprecherbau. Doch ihr wahres Wesen entfaltet sich nicht durch das Auge, sondern durch das Ohr – mit einer klanglichen Philosophie, die auf radikaler Authentizität beruht.
In der Welt der Lautsprechertechnik ist die Membran weit mehr als nur ein technisches Bauteil – sie ist das klangliche Herzstück des Systems. Ihre Materialwahl prägt den Charakter eines Lautsprechers entscheidend: von warm und organisch bis hin zu analytisch und gnadenlos präzise. Dabei reicht das Spektrum von klassischen Papierkegeln über Hightech-Verbundmaterialien bis hin zu exotischen Konstruktionen mit Diamant oder Keramik
Ihr wisst ja, ich bin hier keine Schönwetter-Hörer. Bei mir geht’s ums Eingemachte, ums Testen, Testen, Testen – bis die Ohren qualmen und die Bank den Dispo sperrt. Doch seit einiger Zeit bin ich in einer Whatsapp- Gruppe wo ich erschreckender Weise feststellen muss, das es eine Hifi und High End Liebhaber gibt, die High End Sucht sehen und sogar stolz drauf sind. Doch wird sind auch stark, zumindest 4 von uns, Magico abhängig.
Die Bühnenabbildung ist unfassbar tief und bietet mehrere Zwischenebenen. Instrumente lassen sich messerscharforten, mit Körper, Druck und einer beeindruckenden Feinauflösung. Die M2 spielt mitreißend und raumfüllend, immer neutral und in realistischer Größe, auch bei hohen Pegeln.
Angesichts des Preises von etwa 98.000 Euro sollte man hier auch keine klanglichen Überraschungen mehr erwarten– dafür aber Perfektion in vielen Details.
Lautsprecher unterscheiden sich nicht nur im Klang, sondern auch in ihrer Zeitrichtigkeit – also der Fähigkeit, das Eingangssignal zeitlich korrekt in Schall umzuwandeln. Besonders bei impulsstarker Musik oder komplexen Aufnahmen entscheidet die Zeitkohärenz darüber, ob wir eine Bassdrum als „Wumms“ oder als „Matsch“ wahrnehmen. In diesem Beitrag stellen wir die drei häufigsten Lautsprechergehäuse-Konzepte vor – geschlossen, Bassreflex und Transmissionline – und untersuchen neben Klang, Bassverhalten und Neutralität auch ihre Zeitrichtigkeit.
Meine erste Begegnung mit der Lautsprechermarke Magico war mit der V3 – einem Lautsprecher, der zu Recht in unzähligen Fachzeitschriften als Referenzklasse beschrieben wurde. Schon damals war mir klar: Hier spielt ein Schallwandler, der weit über das hinausgeht, was man in dieser Liga erwarten darf.
Doch was unterscheidet eine Magico V3 von ihrer kleineren Schwester, der V2 – abgesehen vom damaligen Neupreisunterschied von rund 8.000 Euro?
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