Bevor wir zum aktuellen Modell kommen, müssen wir verstehen, woher dieser Kult kommt. Harbeth wurde 1977 von Dudley Harwood gegründet, der zuvor Leiter der Lautsprecherentwicklung bei der BBC war. Das „Har“ steht für Harwood, das „Beth“ für seine Frau Elizabeth. Die DNA dieser Lautsprecher ist der Rundfunkmonitor.
Doch der Preis, den ich auf dem Flohmarkt hätte bezahlen müssen, war alles andere als normal. Aber nach einer längeren und durchaus beharrlichen Argumentationen war schließlich der Verkäufer weichgeklopft und ich konnte diese zwei kleinen Wunderzwerge mit nach Hause nehmen.
Aber der wahre Grund für meine Besuche ist die Gebraucht-Ecke. Da werden Geräte im Kundenauftrag vertickt. Aber Vorsicht: Schnäppchenjäger haben es hier schwer. Die Verkäufer wissen ganz genau, was im Netz für Kurse aufgerufen werden, und knallen meistens noch mal 10 bis 20 % oben drauf. Business as usual eben.
Bei diesem Chassis geht es nicht darum, wie viel Hertz es macht – diese rein technische Frage ist nur der Anfang. Er spielt linear bis weit über 20 kHz hinaus, manche Messungen attestieren ihm saubere Wiedergabe bis 40 kHz – ein Wert, der selbst heute noch Respekt einflößt. Aber die wahre Magie steckt im wie.
Hey, ihr Mackernianer! Wenn ihr euch schon mal gefragt habt, warum euer Verstärker manchmal „schwitzt“, obwohl er genug Watt auf dem Papier hat, oder warum bestimmte Lautsprecher euren Amp in die Knie zwingen, dann seid ihr hier richtig. Heute tauchen wir tief in die Welt der Intermodulationsverzerrungen
Wer sich im HiFi- oder High-End-Bereich regelmäßig bewegt, stolpert früher oder später über ein altbekanntes psychologisches Phänomen: den Dunning-Kruger-Effekt. Gemeint ist die Tendenz, dass Menschen mit wenig Fachwissen ihre Fähigkeiten maßlos überschätzen – einfach, weil sie zu wenig wissen, um zu erkennen, was ihnen fehlt.
Gerade tausche ich mich mit einem Kollegen über Slew Rate und Frequenzbänder aus – hörbar oder nicht. Meine Meinung? Nur ein Verstärker mit hoher Slew Rate kann Transienten und Obertöne sauber verarbeiten, damit Musik echt klingt, ohne zu verzerren. Doch warum genau fühlt sich Hi-Res-Musik so viel lebendiger an?
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