Kef Calinda

Kef Calinda

Erfahrungsbericht/Testbericht:

Legendär sollen sie ja sein, die Kef Calinda Lautsprecher. Zu mindestens kann man in diversen Foren eine Lobehymne nach dem anderen lesen. Die zwei Wege Kef ist jedenfalls für die Größe ordentlich verarbeitet und bringen ein Kampfgewicht von über 19 Kilo mit. Wie man deutlich auf dem Foto erkennen kann, sitzt der Midbass über dem Hochtöner und unter dem selbigen kommt ein passivier, ovaler Bass zum Einsatz.

Sicherlich haben sich Kef Ingenieure was dabei gedacht als Sie die Chassis Anordnung so “wählten”. Allerdings müssen die Hochtöner auf Ohrhöhe stehen, sonst hört sich die schon dunkle Calinda noch dunkler an.

Als die SP 1053 Kef richtig aufgestellt war, konnte die Hörsession beginnen. Wie man`s von englischen Lautsprecher kenn, hat auch die Calinda eine Rabenschwarze Klangwiedergabe. Das kann anfänglich ungewohnt sein wenn man wie ich super gerne Japan- Monitors hört, aber nach einer Zeit taucht man wirklich in die Magie der Kefs ein. Der Bass ist wunderbar trocken aber dennoch geht`s fantastisch tief. Der Hochtöner spielt super detailreich auch wenn man`s in den ersten 10 Min. nicht glauben mag. Die Calinda ist eine tolle Box, keine Frage. Allerdings für mich nicht wirklich legendär. Denn stellenweise konnten meine kleinen Canton Quinto 510 ganz gut mithalten.

Der Gebrauchtpreis non knapp 200 Euro ist OK. Aber eine Paar Canton Quinto 540 o. CT 1000 würde ich jedenfalls den Vorrang geben.
In diesem Sinne……