TaCT RCS 2.0

TaCT RCS 2.0

TaCT RCS 2.0 High End Vorstufe & Wandler Erfahrungsbericht / Test: Digitaler Pionier mit Software-Tücken

Heute dachte ich mir, es wird mal wieder Zeit, einige Artikel zu veröffentlichen und Corona sowie Lauterbach hinter mir zu lassen. Langsam sollte dieser Spuk aufhören, und wir sollten uns bewusst werden, dass man gegen Grippeviren nicht ankommen kann. Wenn dem so wäre, hätten wir die einfache Grippe schon lange ausgerottet. Die momentane Situation ist für uns alle recht schwierig. Die Politik versteht nichts außer Spaltung, Angstmacherei und Druck. Mal unter uns: Kommt euch das nicht alles komisch vor? Ich denke, jeder von uns ist gefragt. Wir müssen aufhören, der Politik blind zu vertrauen; das kann auf Dauer nicht gutgehen. Wie auch immer… lasst uns das so schnell wie möglich beenden und unseren Alltag wieder wie gewohnt meistern. Kommen wir zurück zu unserem liebsten Hobby!

TaCT Audio: Der Vorläufer von Lyngdorf

Für viele dürfte TaCT ein Begriff sein, und für diejenigen, die TaCT nicht kennen, hier eine kurze Einführung: Lyngdorf ist der quasi „Nachfolger“ von TaCT. Meine RCS 2.0 Vorstufe habe ich damals von einem HiFi-Freund erworben, da er sie nicht mehr benötigte. Man konnte diese Vorstufe damals entweder als Basis- oder als Vollausstattung bestellen, und mein Freund hatte sich natürlich für die voll ausgestattete Variante entschieden.

Die Schattenseiten: Einmess-Frust und Software-Chaos

Allerdings – um es vorwegzunehmen – taugt die Einmessfunktion meiner Meinung nach nichts! Alle Messungen, die ich mit dem Mikrofon und der Software gemacht habe, waren miserabel und klanglich nicht zu gebrauchen. Deshalb habe ich den Vorverstärker in seiner puren Form genutzt und getestet. Ein weiteres großes Problem bei solch alten Geräten ist die Software! Wenn die einmal verloren geht, bekommt man sie nirgends mehr her. TaCT existiert nicht mehr, und Lyngdorf sagt: „Neues Gerät kaufen.“ Ein Unding bei solchen Preisen!

Klanglich: Neutralität als Stärke

Klanglich ist die Vorstufe jedoch durchaus brauchbar und sehr neutral. Sie arbeitet jedes noch so kleine Signal aus den Titeln heraus und zeigt gnadenlos, wie gut oder wie schlecht eine Aufnahme ist. Auch wenn man schlechte Aufnahmen hört, macht es dennoch Spaß zuzuhören. Eigentlich eine tolle Vorstufe, aber für mich keine echte Alternative zu den anderen Vorstufen, die ich habe.

Technische Daten: TaCT RCS 2.0

Kategorie Details / Optionen
Neupreis (Basis) ca. 6.900 DM (Module extra: AD +1.500 / DA +1.300)
Wandlung 24 Bit / 96 kHz (Optional 192 kHz)
Digitale Eingänge 5 Eingänge (S/PDIF, AES/EBU)
Pegelregelung Lautstärkeregelung mit extrem feiner 0.1 dB Auflösung
Besonderheit Room Correction System (RCS) mit Messmikrofon
Schnittstellen RS 232 für PC-Anbindung (Software für Win 95/98/Me)
Gehäuse Massives Aluminiumgehäuse

Das mackern.de Fazit: Puristisch top, digital ein Risiko

Die TaCT RCS 2.0 ist klanglich eine sehr ehrliche Haut. Wer sie als reinen Vorverstärker und Wandler nutzt, bekommt eine enorme Detailtiefe serviert. Wer jedoch auf die Raumkorrektur oder Software-Support angewiesen ist, geht ein hohes Risiko ein, da der Hersteller Support-technisch die Segel gestrichen hat. Ein Gerät für Kenner, die wissen, was sie tun.

In diesem Sinne…

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