Linn Majik DSM

Linn Majik DSM

Linn Majik DSM (Erste Version): Ein kompakter Alleskönner mit klanglichem Charme

Einführung in die Linn Majik DSM

Die Linn Majik DSM in ihrer ersten Version ist ein kompakter Netzwerkverstärker, der seit seiner Einführung in der HiFi-Szene ordentlich für Aufmerksamkeit sorgte. Linn, die schottischen Spezialisten, die seit Jahrzehnten für hochwertigste Audio-Produkte bekannt sind, haben mit der Majik DSM eine Lösung geschaffen, die nicht nur als Verstärker, sondern gleichzeitig als Streaming-Gerät und DAC (Digital-Analog-Wandler) fungiert. Dieses Gerät vereint modernste Technologie mit dem unverwechselbaren, musikalischen Klangcharakter, für den Linn weltberühmt ist.

Wann wurde die Linn Majik DSM gebaut?

Die Geburtsstunde der ersten Version der Linn Majik DSM schlug im Jahr 2012. Man muss sich das mal vorstellen: Zu dieser Zeit war die Integration von Streaming-Diensten und echten Netzwerkfähigkeiten direkt in HiFi-Geräten noch relativ neu, fast schon Neuland. Linn positionierte sich mit der Majik DSM mal wieder als absoluter Vorreiter. Das Gerät wurde darauf getrimmt, sowohl traditionelle Audioquellen als auch die damals aufkommenden modernen Streaming-Dienste wie Spotify und Tidal nahtlos zu unterstützen.

Der Ursprungspreis der Linn Majik DSM

Bei ihrer Markteinführung mussten Musikliebhaber etwa 2.500 Euro für die Linn Majik DSM auf den Tisch legen. Dieser Preis mag für den einen oder anderen im ersten Moment hoch erscheinen, doch wenn man bedenkt, dass man hier einen erstklassigen Verstärker, einen DAC und einen vollwertigen Streamer in einem Gehäuse bekommt, war das damals (und ist es heute gebraucht erst recht) absolut gerechtfertigt. Linn steht für Qualität und extreme Langlebigkeit – und die Majik DSM macht da keine Ausnahme.


Kritiken in der HiFi-Szene

Die Linn Majik DSM wurde in der Szene überwiegend mit offenen Armen empfangen. Die Fachpresse und Kritiker lobten vor allem die klangliche Präzision und die enorme Vielseitigkeit. Besonders hervorgehoben wurde die transparente und detailreiche Wiedergabe. Dieser Verstärker erlaubt es, tief in die Musik einzutauchen und selbst feinste Nuancen herauszuhören, die andere Geräte oft verschlucken.

Natürlich gab es auch die üblichen Anmerkungen: Mit einer Leistung von 100 Watt pro Kanal an 4 Ohm ist die Majik DSM kein Kraftprotz für extrem leistungshungrige Boxen-Monster mit miserablem Wirkungsgrad. Das ist eben der Kompromiss bei einem so kompakten Design, das auf Effizienz und Eleganz getrimmt ist. Doch für die allermeisten Lautsprecher da draußen ist die Power der Majik DSM mehr als ausreichend.


Persönliche Erfahrungen mit Linn-Produkten

Ich muss gestehen, ich bin bei Linn ein gebranntes Kind – im positivsten Sinne. Ich hatte vor Jahren mal einen Linn Movie D bei mir stehen. Das Teil war klanglich so herausragend, dass ich seitdem absolut keine Scheu mehr vor Linn-Produkten habe. Der Movie D war damals so gut, dass ich ernsthaft ins Grübeln kam: Braucht man diese riesigen „Männer-Verstärker“ eigentlich wirklich? Mit seinen zarten 6 Kilo Gewicht hat dieser kleine Zwerg mein Herz im Sturm erobert.

Und diese Majik DSM in der ersten Variante schlägt genau in dieselbe Kerbe: leicht, unscheinbar, aber klanglich eine Wucht. Aber Achtung, Männer: Man sollte natürlich schauen, was man hinten dranhängt. Wer auf die glorreiche Idee kommt, extrem stromhungrige „Tröten“ als Spaßmaschine zu nutzen, wird erleben, wie sich dieser „Lauch“ von einem Verstärker unter Umständen vor den eigenen Augen in Rauch auflöst.

Gut, ich wollte es nicht auf einen Defekt ankommen lassen, das ist also eher spekulativ. Aber mit gutmütigen Lautsprechern, die einen ordentlichen Wirkungsgrad mitbringen, ist das Teil eine absolute Offenbarung! Selbst meine Gauder Vescova hatte mit der DSM keinerlei Probleme und spielte wunderbar auf! In diesem Sinne: Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung.

Fazit

Die Linn Majik DSM (V1) ist ein beeindruckendes Stück Technik, das Klangqualität, Vielseitigkeit und modernste Features in einem fast schon zierlichen Gehäuse vereint. Mit einem Ursprungspreis von 2.500 Euro war sie kein Billigheimer, aber für alle, die Wert auf musikalische Wahrheit und flexible Nutzung legen, eine lohnende Investition. Meine persönlichen Erfahrungen bestätigen den exzellenten Ruf von Linn. Wer einen Verstärker sucht, der deutlich mehr kann als nur „laut“, sollte sich diesen Schotten unbedingt anschauen.

In diesem Sinne: Happy Listening!


Technische Daten: Linn Majik DSM (V1)

Kategorie Spezifikation
Einführungsjahr 2012
Bauform Kompakter Netzwerk-Receiver / DAC / Streamer
Ausgangsleistung 2 x 100 W (4 Ω) / 2 x 50 W (8 Ω)
Frequenzgang 20 Hz – 20 kHz (±0,1 dB)
Klirrfaktor (THD) < 0,002 % (bei 1 kHz, 1 W)
D/A-Wandler Delta-Sigma (bis 24-Bit / 192 kHz)
Anschlüsse Analog RCA-Eingänge (inkl. Phono MM konfigurierbar), Pre-Out
Anschlüsse Digital HDMI (ARC), Toslink (optisch), Coax (SPDIF), Ethernet
Streaming-Protokolle UPnP, DLNA, AirPlay, Spotify Connect, Tidal, Qobuz
Gewicht ca. 6 kg
Besonderheiten Space Optimisation (Raumkorrektur), erweiterbar via Exakt

Zusammenfassung

Die Linn Majik DSM ist das Schweizer Taschenmesser für audiophile Puristen. Sie beherrscht den Spagat zwischen klassischem HiFi und modernem Streaming mit Bravour. Wer effiziente Lautsprecher sein Eigen nennt, bekommt hier eine klangstarke Zentrale, die in Sachen Musikalität kaum Wünsche offen lässt. Bei extrem leistungshungrigen Lautsprechern sollte man jedoch vorher Probehören – denn Zaubern kann auch Linn nicht, auch wenn es sich oft so anhört.