Wer von euch kennt Chesky Records nicht? Wenn wir über absolute akustische Maßstäbe und audiophile Referenzklasse sprechen, ist David Chesky der „Godfather of binaural sound“. Die Aufnahmen, die dort – oft in akustisch perfekten Kirchen oder speziellen Räumen – produziert werden, fangen Rauminformationen mit einer atemberaubenden, dreidimensionalen Präzision ein. Sie nutzen dafür Kunstkopfmikrofone (Dummy Head Recording), die exakt das aufzeichnen, was an den Trommelfellen eines menschlichen Zuhörers im Raum ankäme.
Um euch kurz abzuholen: Labels wie ECM spielen gerne mit der Atmosphäre. Das bedeutet, dass über Phase und Zeit extrem viel Räumlichkeit suggeriert wird – also wie tief, hoch und breit die Bühnendarstellung vermittelt wird. Wenn unser Raum nun sehr viele Reflexionen hat, zerstört das diese empfindliche Phase. All das Schaffenswerk des Studios wird zunichtegemacht und wir bekommen Musik präsentiert, die in unserem Ohr überhaupt keinen Sinn mehr ergibt.
nun steht mein Mackern Physics Lab (MPL) kurz vor der Vollendung. Anfänglich hätte es nur eine einfache, ehrliche Raumsimulation werden sollen. Ein bisschen Wände schubsen, die fiesesten Raummoden berechnen, fertig. Doch dank meiner Lieblings-HiFi-WhatsApp-Gruppe ist das Projekt massiv eskaliert. Man wirft ein harmloses Diagramm in den Chat, es kommen drei Detailfragen zurück – „Sag mal Cüneyt, berechnest du da eigentlich auch das Group Delay der Frequenzweiche mit rein?“ – und bumm: Plötzlich baust du eine komplette DSP-Simulations-Engine mit allem Zipp und Zapp. Eine ausführliche
Wer sich mit HiFi-Geräten, dem Restaurieren von alten Verstärker-Boliden auf dem Werktisch oder dem Kauf neuer Audio-Komponenten beschäftigt, stolpert in den Datenblättern unweigerlich über eine der wichtigsten Kenngrößen der Audiotechnik: den Rauschabstand. Oft auch als Signal-Rausch-Abstand, S/N Ratio oder schlicht SNR (Signal-to-Noise Ratio) bezeichnet
Wer sich in die Welt des High-End-Audios wagt, merkt schnell: Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Hobby, Raketenwissenschaft und liebevollem Wahnsinn. Ich spreche da aus Erfahrung. Seit gut einem Jahr bin ich täglicher Zeuge – und manchmal stiller Beobachter – in einer ausgewachsenen HiFi-WhatsApp-Gruppe. Was man da quasi im Liveticker mitbekommt
Leute, wir müssen reden. Und zwar über Eier. Nein, nicht die zum Frühstück, sondern über das Selbstbewusstsein, das man braucht, um in einer Welt von Kilowatt-Monstern einen Verstärker zu bauen, der stolz mit 1,1 Watt hausieren geht. Wir schauen uns heute das Model 3 von Avantgarde Acoustic an.Wer die Truppe aus Reichenbach im Odenwald kennt
Die 2.8 war zur seiner Zeit das absolute Top of the Line Modell der Serie und hatte – und das ist der heilige Gral für mich – einen Esotar T330D verbaut. Meine Stammleser wissen ganz genau, wie ich auf diesen Hochtöner abfahre. Seit ich die Confidence 5 bei mir stehen habe, hat sich die Geilheit auf diesen Hochtöner nur noch verstärkt. Es gibt einfach nichts Vergleichbares, was diese Seidigkeit und gleichzeitig diese brachiale Auflösung so kombiniert.
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