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Kenwood LS 770A

Kenwood LS 770A Lautsprecher Erfahrungsbericht / Test:

Hier beschreibe ich mal wieder einen Flohmarktfund das ich nach zähen Verhandlungen mitnehmen konnte. Was ich dafür bezahlt habe? Nein ihr wollt es nicht wirklich Wissen deshalb unterlasse ich es hier Preisangabe zur Erschaffung zu machen. Allerdings als Tip man Rande. Mit dem Geld hätte man sich auch locker ein High End Döner leisten können! Nun wie die meisten von euch Wissen, stehe ich auf Lautsprecher aus dem Hause Kenwoods. Die LS 1900 waren der Ausschlaggeber dafür.

Wie beim LS 770A deutlich sehen kann, ist es in der typischen Japan- Monitor- Style. Die Chassis sind Spiegelverkehrt angeordnet und schauen ganz gut aus. Die Mitteltöner und die Hochtöner sind Titanbeschichtet und machen ebenfalls eine gute Figur. Dem Bass wurde eine doppelte Schwingspule spendiert damit der Bass auch bei schnelleren Basspassagen nicht zusammenbricht und hinterher hinkt. Die Membrane des Bässe schaut nach Karbon aus ist es aber meiner Meinung nach nicht. Wenn es so wäre, wäre die Produktion einfach zu teuer gewesen und man könnte die LS 770A nicht im Consumerbereich finden. Nur habe ich nicht versanden warum Kenwood hier eine Bezeichnung Class A benutzte? Wurde die Schaltung der Frequenzweiche auf Klasse A ausgelegt? Fragen über Fragen….. Die Verabredung ist ein für sich ganz gut nur das, dass Gehäuse in Folie umhüllt ist und nicht in Echtholz- Furnier. Mit einem Gewicht von 11,5 Kilo nicht sonderlich schwer aber auch nicht sonderlich große Boxen. Demnach passt das Gewicht meiner Meinung nach zur Größe. Auf der Front sind zwei Regler zu finden damit man die Mitten  und die Hochtöner den Raumverhältnisse anpassen kann. Für mich super wichtig bei diesen Kenwood >> ein Regler wo man die Höhen runter drehen kann.

Nachdem die Lautsprecher also bei mir im Hörraum auf Ständern standen konnte ich kaum abwarten das die ersten Töne durchs Raum schießen. Zunächst möchte in explizit die Mitten loben. Wirklich super mit einer Transparenz das ich weit aus teurere Lautsprecher sich davon eine Scheibe abschneiden können. Der Bass ist wie erwartet schön Druckvoll, tief und präzise. Zwar nicht wie eine High End Vintage Box aber für ein Regelsystem ganz gut gelöst. Alleinig der Hochtöne konnte mich nicht überzeugen. Sehr scharf und klirrend. Stellenweise hatte ich den Eindruck das die Kenwoods dem Tanussound gerecht sein wollten aber es nicht hinbekommen haben. Nein Freunde. Der Hochtöner geht in meinen Ohren überhaupt nicht. Das hat mit Detailreichtum nichts aber auch rein gar nicht zutun. Selbstverständlich kann man mit dem Hochton- Poti alles etwas runterschrauben aber die Schärfe, Härte und das stressig bleibt dennoch erhalten. Die S Laute sind Messerscharf und machen keinen Spaß. Ich kann euch allerdings nicht schreiben, wie sich die Kenwoods verhallten würden, wenn ein Röhrenverstärker der Stromlieferant sein darf.
Bereut habe ich die Anschaffung selbstverständlich nicht zumal ich mir sicher war, dass die Kenwood genauso spielen wie sie spielen. Ob man den Kenwoods den Stempel Japan- Monitore für Schüler/Studenten verpassen soll, bleibt jedem selbst überlassen. In diesem Sinne….

Technische Daten:

  • Abmessungen: 280x510x261mm BxHxT
  • Gewicht: 11,5kg
  • Bauart: 3-Wege/3 Lautsprecher/Bassreflex
  • Chassis: Tiefton: 22cm Konus Mittelton: 7,5cm Kalotte Hochton: 2,5cm Kalotte
  • Belastbarkeit (Nenn-/Musikb.): 140W max
  • Wirkungsgrad: 88dB/W/m
  • Frequenzgang: 33-40000Hz
  • Übergangsbereiche: 800/3500Hz
  • Impedanz: 4Ohm