Meine erste Begegnung mit der Lautsprechermarke Magico war mit der V3 – einem Lautsprecher, der zu Recht in unzähligen Fachzeitschriften als Referenzklasse beschrieben wurde. Schon damals war mir klar: Hier spielt ein Schallwandler, der weit über das hinausgeht, was man in dieser Liga erwarten darf.
Doch was unterscheidet eine Magico V3 von ihrer kleineren Schwester, der V2 – abgesehen vom damaligen Neupreisunterschied von rund 8.000 Euro?
Die Thivan Labs Eros 9 ist ein Lautsprecher, der in der audiophilen Szene vor allem durch seinen hohen Wirkungsgrad und die vielseitige Einsetzbarkeit geschätzt wird. Mit der Fähigkeit, sowohl mit Transistor- als auch Röhrenverstärkern betrieben zu werden, richtet sich dieser Lautsprecher an Hörer mit unterschiedlichen Vorlieben und technischen Setups.
Die B&W 801N ist mit einem 15-Zoll-Tieftöner ausgestattet, der für eine tiefreichende und kraftvolle Basswiedergabe sorgt. Zusammen mit einem separaten Marlan-Mitteltöner und einem Nautilus-Hochtöner entsteht ein klarer, ausgewogener Klang, der sich ideal für detailreiche Wiedergabe eignet.
Der Klangcharakter wird häufig als „sonor“ und etwas weicher abgestimmt beschrieben, was besonders bei langen Hörsessions angenehm wirkt. Allerdings ist diese Wahrnehmung stark von der verwendeten Elektronik abhängig, da die Signalkette eine entscheidende Rolle spielt. Mit hochwertiger Elektronik entfaltet die 801N ihr volles Potenzial.
Die Bowers & Wilkins Matrix 802 Serie 80 wurde in den späten 1980er Jahren als Teil der renommierten Matrix-Serie eingeführt und zählt bis heute zu den Meilensteinen der Lautsprecherentwicklung. Diese Modelle vereinen eine innovative Gehäusetechnologie mit exzellenter Klangqualität, die besonders in audiophilen Kreisen Beachtung fand. Sie dienten später als technologische Grundlage für die gefeierte Nautilus-Serie und haben bis heute ihren Platz in der Geschichte der High-Fidelity-Audioausrüstung.
Dank ihrer enormen Empfindlichkeit von 96 dB/W/m und der Fähigkeit, hohe Leistungspegel problemlos zu verarbeiten, entfaltet die FP 10 MKIII eine beeindruckende Klangdynamik. Selbst bei geringer Verstärkerleistung bieten sie ein kraftvolles und präzises Klangerlebnis. Diese Eigenschaften machen sie ideal für leistungsschwache Verstärker, wie beispielsweise Röhrenverstärker mit 300B-Röhren, die nur wenige Watt Leistung benötigen. Dadurch eröffnet sich ein nahezu unbegrenztes Spektrum an Verstärkermöglichkeiten, die den individuellen Vorlieben gerecht werden.
Die verwendeten Materialien sind hochwertig und sorgfältig verarbeitet. Hochglanzlackierungen aus italienischem Polyesterlack verleihen dem Lautsprecher eine luxuriöse Ausstrahlung. Verity Audio bietet zudem Echtholzfurniere in Satin-Sycamore oder Makoré, die jedem Raum eine edle Note verleihen. Wer noch mehr Exklusivität wünscht, kann die Klavierlack-Variante wählen, die für einen Aufpreis von 1.000 USD erhältlich ist. Diese Lackierung hebt sich durch eine besonders tiefe und glänzende Oberfläche hervor und setzt Maßstäbe in der Lautsprecherwelt.
Nach dem Aufbau der Confidence 5 begann der Test – und schnell wurde klar, dass diese Lautsprecher besondere Anforderungen stellen. Angeschlossen an seinen Burmester 032 Vollverstärker, klangen sie regelrecht kraftlos. Für Lautsprecher, die für ihre Detailtreue und außergewöhnliche Performance bekannt sind, war das ein enttäuschender Auftakt. Die Confidence 5 sind dafür berüchtigt, extrem leistungshungrig zu sein. Um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, brauchen sie Verstärker, die nicht nur Leistungsreserven haben, sondern förmlich mit Energie strotzen.
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