T+A CD 2000AC

T+A CD 2000AC

T+A CD 2000 AC High End CD Player Erfahrungsbericht / Test: Westfälische Präzision trifft Spielfreude

Design und Philosophie: Wenn T+A auf Braun trifft

Wer die Ästhetik der Marke T+A (Theorie und Anwendung) aus Herford betrachtet, kommt an einem Vergleich nicht vorbei: Braun. Das Design des T+A Pulsar CD 2000 AC ist schmal, schlicht, zeitlos und extrem klar strukturiert. Es ist dieses typisch deutsche Understatement – man protzt nicht mit glitzernden Chrom-Fronten, sondern überzeugt durch innere Werte und eine Verarbeitungsqualität, die für Jahrzehnte gebaut ist. Kenner unter euch wissen genau, wovon ich rede: T+A baut keine Spielzeuge, sondern Maschinen.

Qualität, die man spüren kann

Vor einigen Tagen hatte ich das Vergnügen, diesen Player von einem Bekannten ausführlich zu testen. Schon beim ersten Kontakt wird klar: Hier wurde an nichts gespart. Im direkten Vergleich zu einem Restek Radiant, den ich ebenfalls auf dem Prüfstand hatte, wirkt der T+A wie aus einem Guss. Die massive Bauweise des Gehäuses ist beeindruckend, und das Laufwerk – eine der kritischsten Stellen bei jedem CD-Player – öffnet und schließt mit einer Geschmeidigkeit, die sofort Vertrauen erweckt.

Ein Punkt, der mich besonders begeistert hat, ist die Einlesegeschwindigkeit. Der CD 2000 AC fackelt nicht lange. Egal ob originale Pressung oder die damals so beliebten Sicherheitskopien (CD-R) – er frisst alles und das verdammt schnell. Es gibt selbst in der absoluten High-End-Preisklasse Modelle, die eine gefühlte Ewigkeit brauchen, um das Inhaltsverzeichnis (TOC) einer CD zu lesen. Der T+A gehört definitiv zur schnellen Truppe.

Klangqualität: Präzision mit dem nötigen Druck

Klanglich zeigt sich der T+A von seiner besten Seite – und das bedeutet bei diesem Hersteller: Typisch „deutsch“. Aber bitte nicht falsch verstehen! Das heißt hier: Extrem präzise, rauscharm und detailverliebt.

Im Vergleich zum Restek Radiant gibt es jedoch einen entscheidenden Unterschied. Der Restek ist zwar ein Analytik-Monster, das jedes Staubkorn auf der Aufnahme hörbar macht, aber manchmal wirkt er dabei fast schon etwas blutleer. Der T+A hingegen vernachlässigt trotz aller Detailtreue den Druck nicht. Er hat ein Fundament, das dem Klangbild eine wunderbare Stabilität verleiht. Er spielt involvierender und „runder“ als der Restek.

Für mein Empfinden ist der T+A Player daher deutlich angenehmer für das Langzeithören. Er bietet eine perfekte Balance zwischen Auflösung und Musikalität. Er ist kein Schönfärber, aber er behält die musikalische Seele bei, ohne in klinische Kälte abzudriften. Für diese Leistung bekommt er von mir eine glatte 1+.

Fazit

Der T+A CD 2000 AC ist ein fantastischer Player für alle, die eine ehrliche Haut suchen. Er ist mechanisch topfit, liest blitzschnell und klingt souverän. Wer auf das klare, flache Design der R- und Pulsar-Serien steht, bekommt hier ein Gerät, das klanglich auch heute noch mit deutlich teureren Neugeräten mithalten kann. Ein echter Klassiker aus deutschen Landen!


Gesamttabelle – T+A CD 2000 AC

Kategorie Merkmal Daten / Beschreibung
Wandler Prinzip Doppel-Differential-Modus
Audio-Präzision Klirrfaktor / SNR < 0,001 % / 112 dB
Frequenzgang Bereich 2 Hz – 20.000 Hz
Dynamik Systemdynamik / Trennung 98 dB / 115 dB (bei 1 kHz)
Ausgänge Analog / Digital Cinch (2V eff, 47 Ohm) / Optisch (660 nm) & Koax (optional)
Konstruktion Besonderheiten Massives Metallchassis, mehrstufige digitale Filterung
Kompatibilität Medien CD, CD-R (sehr hohe Einlesegeschwindigkeit)

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