nun steht mein Mackern Physics Lab (MPL) kurz vor der Vollendung. Anfänglich hätte es nur eine einfache, ehrliche Raumsimulation werden sollen. Ein bisschen Wände schubsen, die fiesesten Raummoden berechnen, fertig. Doch dank meiner Lieblings-HiFi-WhatsApp-Gruppe ist das Projekt massiv eskaliert. Man wirft ein harmloses Diagramm in den Chat, es kommen drei Detailfragen zurück – „Sag mal Cüneyt, berechnest du da eigentlich auch das Group Delay der Frequenzweiche mit rein?“ – und bumm: Plötzlich baust du eine komplette DSP-Simulations-Engine mit allem Zipp und Zapp. Eine ausführliche
Warum hält sich dieser Begriff dann so hartnäckig in der Szene? Ganz einfach: „Musikalität“ ist das perfekte semantische Fluchtwort. Es ist der Kuschelpulli der HiFi-Schreiberlinge. Immer dann, wenn ein Gerät messtechnisch eigentlich eine Vollkatastrophe ist, wenn es Details im Hochton gnadenlos verschluckt, den Bass aufweicht wie einen Schwamm im Spülbecken
Um die Tragik dieser Geschichte zu verstehen, muss man zurück in die frühen 70er Jahre gehen. Die Frankfurter Firma Braun war damals das Maß aller Dinge im deutschen Design und Engineering. Unter der Ästhetik von Dieter Rams entstanden Geräte, die heute als Ikonen im Museum of Modern Art stehen. Franz Petrik war dort einer der fähigsten Köpfe in der Lautsprecherentwicklung.
Wer sich mit HiFi-Geräten, dem Restaurieren von alten Verstärker-Boliden auf dem Werktisch oder dem Kauf neuer Audio-Komponenten beschäftigt, stolpert in den Datenblättern unweigerlich über eine der wichtigsten Kenngrößen der Audiotechnik: den Rauschabstand. Oft auch als Signal-Rausch-Abstand, S/N Ratio oder schlicht SNR (Signal-to-Noise Ratio) bezeichnet
Nach unzähligen Lautsprechern und tonnenweise ausgetauschten Verstärkern sollte man irgendwann mal begreifen: Der Raum leistet den massivsten Beitrag dazu, ob man mit dem heimischen Klang zufrieden ist oder nicht. Aber sind wir mal ehrlich: Wenn man sich für Lautsprecher entscheidet, die für das eigene Wohnzimmer viel zu groß sind, aber das eigene Ego einfach nichts anderes zulässt, dann holt man sich die Dröhner des Todes direkt mit in die Bude.
Jeder von uns trägt manchmal schwere Lasten mit sich herum. Gedanken über das kalte System, in dem wir funktionieren müssen. Über eine Welt, die uns falschen Reichtum verspricht, uns in eine Illusion – eine Art Matrix – zwingt und dabei schleichend unsere Familien, unsere Natur und unsere Menschlichkeit zerstört. Ich habe über Verrat nachgedac
Um zu begreifen, was dieser Mann aufgebaut hat, muss man sich nur mal ansehen, wer ohne Atlantic Records vielleicht nie das Licht der großen Bühnen erblickt hätte. Ahmet Ertegün hat nicht nur ein paar Platten verkauft – er hat den Soundtrack des 20. und 21. Jahrhunderts diktiert. Zieht euch diese Liste rein, und dann überlegt nochmal, wer hier wem was beigebracht hat:
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